Amazon's Alexa
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– vom teuersten Timer der Welt zur Entdeckung neuer Musik – Ein Leben mit Alexa –

Vor rund einem Jahr überraschte mein Freund mich mit einem Strahlen auf dem Gesicht, dass man nur von Kindern am Weihnachtsabend kennt.

In der Hand hielt er ‚Alexa‘.

Der neueste Smart Assistent von Amazon.

Er, oder besser sie wird das Leben erleichtern, strukturieren, einfach besser machen. So wurde es und wird es auch weiterhin angepriesen.
Von anfänglichen Gedanken wie “braucht man das?“ und “will man das überhaupt?“ wurde schnell ein Experimentieren mit den neuesten Optionen, auch “Skills“ genannt.
Meine anfängliche Begeisterung wurde vor allem durch die allgegenwärtigen Bedenken der Digitalisierung und des Datenschutzes getrübt.
Immer wieder und daher auch präsenter wurde die Thematik des “Zuhörens“ eines Assistenten.
Letztendlich stellt ein Unternehmen dieses Produkt. Und es wäre naiv zu glauben, dass es dem Unternehmen um etwas anderes gehen würde als Profit, und das so smart wie möglich.

Will ich, dass dieses Unternehmen weiß, was ich schaue, wann ich Musik höre und wo meine Termine stattfinden?
Eigentlich eher nicht.
Und so wurde Alexa zur teuersten Eieruhr, die ich je nutzte. Mal schnell was “googeln“ gestaltet sich auch eher als mühselig und nicht so smart wie mal eben mit dem Handy…immerhin nutzt Alexa Bing als Suchmaschine.
Auch die zig Male in denen Alexa beleidigt wurde weil man schon wieder “Tut mir leid, das weiß ich leider nicht“ zu hören bekam trugen zu einer positiven Beziehung zu ihr nicht bei.

Dennoch muss ich nach einem Jahr wohl behaupten, dass ich sie zwar immer noch nicht brauche, aber manche Skills täglich nutze.
So wurde sie an unser “Smart Home“ angebunden, und steuert nun nur durch Sprachbefehle das Licht und sämtliche Geräte in unserem Zuhause. Es ist doch sehr angenehm das Licht von Alexa ausmachen zu lassen anstatt selbst aufzustehen oder waghalsige Dinge zu konstruieren, die den Abstand zwischen Bett und Lichtschalter überbrücken.
Außerdem hat sie andere wunderbare Skills wie beispielsweise Meditationsapps, Sportübungen, etc.
Diese können dir mit einem kurzen Befehl helfen dem Alltag zu entfliehen und neue Hobbies zu entdecken.

Doch das Feature, was mich dazu bewegte sie in meinem Haushalt vollends zu akzeptieren: “Alexa, spiele Musik“.
Egal ob eine bestimmte Band oder Künstler oder doch nur das Lieblingsgenre. Sie greift auf eine riesige Datenbank an verschiedenen musikalischen Kompositionen zurück und spielt eine zufällig generierte Playlist ab.
Sag ihr welches Stück du magst und welches nicht und sie merkt es sich. So generiert sie nach und nach eine angepasstere Playlist.

Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich neue Musik für mich entdeckte. Daher hat sie trotz Widerwillen ihren Platz in meinem Haushalt verdient.

Daher gerade so 3,5 von 5 Sternen.

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