Shape of Water
©Twentieth Century Fox of Germany GmbH
 Fakten:

Shape of Water

Erscheinungsjahr 2017
123 Minuten
FSK 16
Regie: Guillermo del Toro
Besetzung: Sally Hawkins, Michael Shannon, Richard Jenkins, etc.

Die neueste Fantasy Romantik hat ihr Setting in den 50er/60er Jahren.
Dort arbeitet die stumme Elisa in einem Labor als Reinigungskraft.
Eines Tages freundet sie sich mit dem neuesten Versuchsobjekt (eine Art menschenähnliches Reptil/Fisch-Monster aus den Tiefen des Amazonas) an und es beginnt eine heikle Romanze und dem Versuch das Wesen vor bösen Machenschaften zu beschützen und zu befreien.

Generell wirkt Shape of Water wie ein Relikt aus alten Tagen, in denen das Leben einfacher, schöner, romantischer war.
Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und somit sieht man in kurzen Szenen auch die Schattenseiten der damaligen Zeit, in welcher ein niederschmetterndes Frauenbild, Rassismus und Vorurteile vorherrschten.
Hier liegt in meinen Augen allerdings der Knackpunkt.
Diese Szenen sind kurz, ohne viel Tiefe und nur die Spitze des Eisbergs.
Man fragt sich als Zuschauer, ob dies nur dazu genutzt wurde um das zeitliche Setting zu unterstreichen oder wollte man wirklich diese Themen gründlich behandeln, was nicht geschieht.
Denn all diese Szenen bzgl. Rassismus, Vorurteile und Ungleichberechtigung haben eines gemeinsam.
Sie wurden kommentarlos hingenommen, abgehakt und nie wieder neu bearbeitet.
Abgesehen davon hatte der Film storytechnisch für ein großes Zuschauerspektrum viel zu bieten.
Shape of Water bedient Romantiker, Fantasy-Freunde und Action-Begeisterte.

Das Artwork möchten wir an dieser Stelle noch kurz erwähnen.
So schaffte man es eindrucksvoll mit der richtigen Kulisse und verschiedenen Farbspielen den Zuschauer in eine Welt zu entführen, die den Wechsel zwischen Schönheit und Boshaftigkeit besser nicht hätte ummalen können.
Die oft eingesetzten Stilmittel des Wassers schafften eine träumerische Atmosphäre, in welcher ein in sich stimmiger und schöner Film entstehen konnte.

Fazit

Alles in allem ist Shape of Water ein guter, solider Film. Mithilfe von verschiedenen stilistischen und künstlerischen Konzepten lässt er den Zuschauer in eine nostalgische Welt eintauchen.
Und das obwohl man sich an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht hätte.


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