The Americans Review
©FX

Inhalt:
Die Serie handelt von dem Ehepaar Philip and Elizabeth Jennings, welche Spione des KGBs sind und in einen amerikanischen Vorort eingeschleust werden, um sich dort Spionage Arbeit für den russischen Geheimdienst zu erledigen. Die arangiert Ehe der beiden bringt 2 Kinder hervor, welche das Familienbild abrunden machen und den Agenten somit eine perfekte Scheinidentität bieten. Nebenbei (bzw im Auge der Öffentlichkeit) leiten die beiden eine Reiseagentur, um ihre häufigen Aufenthalte außerorts zu rechtfertigen und ihre finanzielle Situation im oberen Mittelstand glaubhaft darzustellen.

„The Americans“ spielt in der Zeit der Präsidentschaft von Ronald Reagan und stellt durch die visuell eher triste Darstellung (viele Braun- und Grautöne) einen perfekten Retro-Look bereit. Inhaltlich ist die Serie etwas komplett anderes als man es aus Spionage Filmen kennt. Das Hauptaugenmerkt liegt auf den verdeckten Einsätzen der beiden, welche eher im geheimen der Nacht und durch Verkleidungen / Verführungen umgesetzt werden als durch plumpe Action a la James Bond. Die Serie schafft zudem eine perfekte Balance zwischen dem außergewöhnlich komplizierten und gestellten Familienleben der beiden und ihren 2 Jobs, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Heikle Situationen entstehen auch dadurch, dass der Nachbar des Ehepaars für das FBI arbeitet und sich die Fälle in denen er ermittelt teilweiße mit den Einsätzen der beiden überschneidet. Zwischen dem Ehepaar und dem FBI Agenten entsteht schell einige Innige Freundschaft. Was anfänglich nur ein taktisches Mittel von Philip ist um an Information zu Ermittelungen zu kommen entwickelt sich über den Lauf der Serie zu einer regelrechten Bromance, was seine ganz eigenen Probleme mit sich führt.

Kritik / Meinung:
Die Serie weiß trotz ihrer gemäßigtem Gangart stets, den Zuschauer bei Laune zu halten und bringt Staffel für Staffel neue, spannende Themen ein.

Ein Hinweis für Menschen, die Untertitel hassen: Die Serie spielt zu einem kleinen Anteil in Russland oder der russichen Botschaft, wo alle Gespräche auch auf russisch gesprochen und mit Untertitel übersetzt werden. Dies macht je nach Folge ca 10 – 30% der Sendezeit aus.

Bild ©FX


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