Lange mussten Fans und Interessierte auf die 2.Staffel von ’13 Reasons Why‘ warten.
Nachdem Staffel 1 des Suizid-Dramas bei Netflix hoch im Kurs stand und sowohl Kritik als auch Lob einheimste, konnte man die Neugier auf die Fortsetzung kaum ertragen.
Die großen Themen, die in Staffel 1 behandelt wurden sorgten für einen regen und wichtigen Diskurs, führten allerdings auch dazu, dass Kritiker und Experten gleichermaßen darüber diskutierten, inwiefern schwierige aber denoch allgegenwärtige Dramen und Tragödien in den Medien portraitiert werden sollten.
Wir haben uns die 2.Staffel der Serie bereits angeschaut und sind froh darüber, dass die Macher der Serie sich jede vorausgegangene Kritik sehr zu Herzen genommen haben und die Zuschauer dazu anregen, sich bei auftretenden Problemen Hilfe zu suchen.
Zwar wollen wir hier kein Review abgeben, möchten aber darauf hinweisen, dass viele Szenen gwalttätig, brutal und schwer zu verdauen sind.
Netflix plante somit vergangenen Freitag ein Premieren-Event für die 2.Staffel in Los Angeles.
Dieses wurde allerdings kurzerhand abgesagt, nachdem bekannt wurde, dass es an der Santa Fe High School einen Amoklauf gab.
Dass das Thema Waffengewalt an Schulen immer größer und komplexer wird, kann man vor allem an den anhaltenden Protesten von Schülern sehen, die für strengere Waffengesetze und stärkere Kontrollen demonstrieren.
Die Entscheidung zur Absage des Premieren Events wurde aus Rücksicht auf die Opfer des Massakers getroffen, da die 2.Staffel viele sensible Themen behandelt, die sich nicht nur mit sexueller Misshandlung und Mobbing auseinandersetzen, sondern auch mit Waffengewalt.

JK 20.05.2018
Bild: ©Netflix

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