©The Walt Disney Company Germany GmbH Black Panther Review
@The Walt Disney Company Germany GmbH
Black Panther

Besetzung: Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Danai Gurira etc.
Regisseur: Ryan Coogler
Genre:  Action & Adventure
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 135 Minuten

Ab heute ist die Blu-ray zu Marvels „Black Panther“ in deutschen Läden und Online-Shops erhältlich (wir berichteten). Wie wir den Film fanden und ob sich ein Kauf lohnt, erfahrt ihr in folgendem Review.

Handlung

Black Panther baut sich ähnlich auf wie viele der Superhelden Origins Filme unserer Zeit. Zu Beginn bekommen wir einen kurzen Rückblick zu Ereignissen vor der eigentlichen Handlung des Films, welche erst im Verlauf Sinn machen und die Story abrunden. Somit sind die erste Minuten des Films entscheidend dafür, den Handlungsverlauf vollständig nachzuvollziehen und den einen oder anderen Plot-Twist folgen zu können. Zum Inhalt wollen wir an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

Der Erzählstrang der Haupthandlung setzt kurz darauf ein. Hier hat der Film mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie schon DCs „Wonder Woman“: Wie bekommt man ein absolut erfundenes Fantasy-Setting in die heutige Zeit integriert. Wie stellt man z.B. einen Kampf realistisch dar, in dem eine Partei sich auf Schusswaffen verlässt während unsere Helden sich mit „Händen und Füßen“ oder primitiven Waffen zu Wehr setzen müssen. Der Film schafft dies erstaunlich gut, auch wenn an der ein oder anderen Stelle der Choreographie-Ablauf etwas durchscheint.

Unser Held wird zum Beginn des Films, nach dem Tod seines Vaters, durch einen Wettkampf zum neuen Oberhaupt von Wakanda (fiktionaler Heimatort des Black Panther) gekührt. Kurz drauf muss er sich allerdings bereits gegen einen Herausforderer stellen, welcher der Meinung ist ein Anrecht auf den Thron zu haben. Diesen Kampf verliert unser Protagonist, was Wakanda in 2 Lager spaltet. Während die einen die Unterdrückten der Welt mit Spezialwaffen aus Wakanda bewaffnen wollen, um die Herscher der Welt zu stürzen und somit die Weltherrschaft an sich zu reißen, möchten die anderen den Flüchtlingen der Welt einen sicheren Hafen bieten und somit an die Menschlichkeit der Welt appellieren. Wie das Ganze ausgeht möchten wir euch selbst erleben lassen.

Fazit

Was uns positiv auffällt ist, dass Black Panther nicht zwingend versucht, humorvoll zu sein. Seit den „Guardians of the Galaxy“ haben wir bei neueren Disney Filmen (Marvel Universe, Star Wars, …) durchweg das Gefühl, an jeder Ecke einen erzwungenen Lacher aus uns rausgekitzelt zu bekommen. Dies hatten wir bei diesem Film nicht, was das doch recht ernste Thema des Films gut unterstreicht. Black Panther erfindet dabei allerdings das Rad auch nicht neu sondern stellt einen Standard-Superhelden Film dar, in dem ein Held geboren wird, auf dem Höhepunkt des Films um sein Geburtsrecht/Anrecht kämpfen muss und anschließend einen runden Abschluss findet. Die Special Effects sowie die Fähigkeiten des Protagonisten werden dabei intelligent und nicht störend eingesetzt und ergeben ein gut funktionierendes Gesamtbild.

Alles in allem können wir sagen, dass sich ein Blick in den Film definitiv lohnt. Die Bewertungen von teilweiße 88% (Metascore) bzw. 97% (Rotten Tomatoes) können wir allerdings nicht ganz nachvollziehen und reihen uns eher bei der 75% Bewertung von IMDB ein

Bild: ©The Walt Disney Company Germany GmbH


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