©Universal Pictures International Germany GmbH Jurassic World: Das gefallene Königreich Kritik
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Fakten

Jurassic World: Das gefallene Königreich Kritik

Besetzung: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Rafe Spall, Justice Smith, Daniella Pineda, etc.
Regisseur: J.A. Bayona
Genre: Action
Produktionsland: USA, Spanien
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 129 Minuten

Der 2. Teil von Jurassic World bringt uns zurück zu den Dinosauriern, die uns nun seit den 90er Jahren begleiten. Zwar fehlt es an manchen Stellen an der gewohnten Bewunderung für die Urzeit Giganten, jedoch konnte Jurassic World: Das gefallene Königreich unterhalten.

Jurassic World: Das gefallene Königreich Handlung:

Die Dinos sind zurück. Ganze 3 Jahre ist es nun her, dass der neu entstandenen Urzeitpark auf der Isla Nublar seine Tore für Besucher schließen musste. Seitdem leben die Dinosaurier ohne menschliches Einwirken friedlich auf der Insel. Jedoch scheint ein erneutes Aussterben kaum abzuwenden, denn der Vulkan droht auf der Isla Nublar auszubrechen und die Existenz aller noch dort befindlichen Urzeittiere zu bedrohen.

Umso selbstverständlicher ist es, dass Owen und Claire an einer Rettungsmission teilnehmen, die manche Spezies von der Insel runter zu holen versucht. Was die zwei allerdings nicht wissen: die Intention der Firma, die die Mission leitet ist nicht unbedingt vom Artenschutz bestimmt.

So führt eines zum anderen und am Ende müssen die Menschen mal wieder vor den Dinosauriern gerettet werden. Im weitesten Sinne müssen bei dem jetzigen Teil auch manch ein Dino vor den Menschen beschützt werden. Doch zu viel wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.

Jurassic World: Das gefallene Königreich Kritik:

Jurassic World: Das gefallene Königreich markiert den 2. Teil der aktuellen Trilogie rund um die beliebten Dinosaurier. Und um den jetzigen Film so objektiv wie möglich zu beurteilen, muss man ihn auch in dieser Chronologie betrachten. Wenn man in Versuchung gerät Jurassic World 2 mit seinem Ursprung aus den 90er zu vergleichen, wird man oft enttäuscht. Es fehlt an essentiellen Dingen, die man von den Filmen rund um die Dinosaurier im „Jurassic Park“ gewohnt ist. Weniger Spannung, etwas weniger Nervenkitzel und weniger Bewunderung für die wiederauferstandenen Urzeittiere.

Trotz den oben genannten Makeln haben wir versucht den Film so losgelöst wie möglich zu betrachten. Als Sequel zu „Jurassic World“ aus dem Jahre 2015 ist er definitiv gelungen und in unseren Augen auch wesentlich besser als der vorherige Teil. Wir sehen verschiedene Dinosaurier, die von ihrer Magie kaum etwas verloren haben. Zu verdanken haben sie dies auch den guten bis sehr guten CGI Effekten, die in Jurassic World: Das gefallene Königreich durchweg überzeugen konnten.

Ein bisschen Gesellschaftskritik konnte dieser Teil ebenfalls mit einbinden. Zwar haben wir es bei Jurrasic World 2 nicht mit dem intellektuellsten Film des Jahres zu tun, aber dennoch fanden ein paar interessante Debatten Platz darin. So wird Artenschutz, Gentechnik und die Einmischung des Menschen thematisiert. Man darf nun allerdings keine tiefgründigen Dialoge oder Auseinandersetzungen rund um diese Themen erwarten. Hier wird lediglich an der Oberfläche gekratzt.

Die schauspielerische Leistung war gut. Wir haben es nicht mit einer oscar-reifen Performance zu tun, jedoch hatten wir dies auch nicht erwartet. Einen störenden Faktor stellt dies in unseren Augen nur bedingt dar, denn die Hauptakteure sollen ja die Dinosaurier sein. Und die waren dank der gelungenen Technik so lebendig wie nie zuvor.

Als letzten Punkt müssen wir noch die hervorgerufenen Emotionen beim Zuschauer betrachten. Zwar waren manche Szenen etwas nervenaufreibend, jedoch hielt sich die Spannung in Grenzen. Die Abschnitte des Films, welche das klassische Mensch-wird-von-Dino-gejagt Thema beinhalten, waren oft vorhanden, aber dafür relativ kurz gehalten und schnell aufgelöst. Leider konnten wir an diesen Stellen auch nicht wirklich Innovation der Filmemacher sehen, denn irgendwie war alles schon mal da gewesen.

Jurassic World 2 konnte jedoch mit viel Gefühl in manchen Szenen glänzen. Nicht nur einmal schaffte es der Film unser Herz zu erweichen. Besonders an einer Stelle erweckte Jurassic World: Das gefallene Königreich wahre Gefühle beim Zuschauer, die man so nur von Filmen kennt, bei denen der Hund des Protagonisten stirbt (z.B. „I Am Legend“ mit Will Smith). Zwar wurde hier bewusst überdramatisiert, jedoch taten uns die Tierchen nicht weniger leid.

Fazit der Jurassic World: Das gefallene Königreich Kritik:

Obwohl an manchen Stellen der ursprüngliche Charme und Nervenkitzel der Urzeitgiganten fehlt, fühlten wir uns gut unterhalten. Wenn man Jurassic World: Das gefallene Königreich lediglich im Sinne der aktuellen Trilogie betrachtet, konnten wir diesem Teil mehr abgewinnen als dem ersten „Jurassic World“. Wir vergeben daher 3 von 5 Sternen.

Bild: ©Universal Pictures International Germany GmbH


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Jurassic World
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Juliane Klein
Direkt in die Popkultur hinein geboren, merkte Juliane bereits in ihren Kinderschuhen, dass Filme und Serien ein großes Hobby werden. Doch auch die Liebe zu Videospielen und Gaming wurde bereits in ihren Kindheit entfacht. Nach jahrelangem Konsum von verschiedensten verfilmten, animierten, geschriebenen und virtuellen Welten, möchte Juliane nun diese Leidenschaft an das World Wide Web weitergeben. Ihr Aufgabengebiet umfasst bei CitizenZ vor allem Filme und Games. Wer sich also schon immer gefragt hat, wer diese unzähligen Rom-Coms bei Netflix anschauen muss: das ist ihre Aufgabe. Dabei würde sie eigentlich am liebsten ein Fantasy Epos rezensieren und danach auf der PlayStation 4 ihren Emotionen freien Lauf lassen. By the way ist sie auch eine der Gründer von CitizenZ!

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