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Fakten:

Tom Clancy’s Jack Ryan Kritik

Besetzung: John Krasinski, Wendell Pierce, Abbie Cornish, Ali Suliman, Dina Shihabi
Genre: Action
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: ca. 45 – 60 Minuten pro Folge
Episoden: 8 Episoden
Network: Amazon

Seit dem 31. August kann man nun Tom Clancy’s Jack Ryan auf Amazon Prime Video streamen. Wir erzählen euch, ob sich ein Blick in die Serie lohnt, oder ob sie lediglich für Tom Clancy Fans konzeptioniert wurde.

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Tom Clancy’s Jack Ryan Handlung:

Vielen mag Jack Ryan bereits ein Begriff durch die erfolgreiche Buchreihe Tom Clancys sein. Jetzt hatte Amazon einiges an Geld in die Hand genommen und eine Serie in dem Universum produziert. Bereits vor Release wurde die 2. Staffel bestätigt. Doch lohnt sich ein Blick in die Serie?

Wir treffen einen jungen Analysten der CIA, Jack Ryan. Dieser ist nicht nur ein Ex Marine, und somit im Kampf ausgebildet, sondern er ist auch in seiner Analyse Technik äußerst smart und erfolgreich. So deckt er erstmals die geheimen Machenschaften eines gewissen Suleimans auf und ahnt bereits vor allen anderen, dass etwas großes geplant wird. Die Serie führt uns weiter in verschiedene Länder und auf die Jagd nach dem Terroristen. Dabei werden wir nicht nur Zeuge von grauenhaften Taten und Anschlägen, sondern bekommen auch tiefe Einblicke in das Leben des Feindes. Doch ob Jack Ryan und die CIA am Ende einen großen Anschlag oder gar den Terroristen stoppen kann, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht verraten.

Tom Clancy’s Jack Ryan Kritik:

Die Serie rund um Tom Clancy’s Jack Ryan hat ein paar Anlaufschwierigkeiten. So waren wir trotz der hohen Qualität nicht von Minute 1 oder von Folge 1 an überzeugt. Die Story erschien zu Beginn quälend vertraut, haben wir doch in den letzten Monaten und Jahren immer mal wieder ähnliche TV und Kino Produktionen mit ähnlichen Plots angeschaut. Dennoch waren wir am Ende froh, dass wir Folge 1 und bis Folge 3 „durchgestanden“ haben, denn spätestens danach packte uns die Serie und konnte mit ihrer Story überzeugen.

Je nach Blickwinkel und Fokussierung konnte die Serie gut zwischen unterschiedlichen Themen wechseln. Dachte man zu Beginn, es handle sich lediglich um den Kampf zwischen Gut und Böse, CIA gegen Terroristen, so wurde man schnell eines besseren belehrt. Tom Clancy’s Jack Ryan ist viel mehr als nur die Jagd auf den bösen Mann aus der Wüste. Es behandelt den inneren Kampf und die Qualen von Soldaten, das Familienleben einzelner, und die Menschlichkeit in vielen.

Besonders auffällig war die wiederkehrende Skizzierung von Ethik, Moral und Vorurteile. Man möchte in der Serie auf keinen Fall Straftaten oder Terroristen rechtfertigen. Stattdessen zeigt die Amazon Produktion, dass das Leben aller in mehreren Gefilden stattfindet, und nicht nur in Extremen. Obwohl der schlimmste Terrorist mit seinen Anschlägen Hunderte auf dem Gewissen hat, kann er dennoch ein guter Vater oder Bruder sein. Obwohl manch Soldat aus den richtigen Gründen seiner Profession nachgeht, kann er dennoch ein schlechter Mensch sein. Dabei verzichtet man gewollt auf die Weichzeichnung der Menschen, sondern zeigt all ihre Gräueltaten unverblümt und wertneutral.

Sowohl schauspielerisch als auch filmisch haben wir in Bezug auf Tom Clancy’s Jack Ryan keine Kritikpunkte. Die Protagonisten sind durchweg überzeugend, authentisch und ausreichend skizziert, um einzelne Handlungen und Verhaltensmuster nachvollziehen zu können. Auch technisch, vor allem in Bezug auf Special Effects, konnte die Amazon Serie überzeugen. Wir wunderten uns gar an vielen Stellen über die gute bis sehr gute Qualität der Serie, da wir dies in Sachen Action lediglich aus Kinofilmen mit großem Budget gewohnt sind.

Besonders gut fanden wir die Verpackung ethischer Diskussionen in das Action-geladene Genre. Nur selten traut sich eine Produktion diesen Schritt zu gehen. Wenn er dann doch gegangen wird, so läuft dies öfters schief und wichtige Themen werden nur pro forma angerissen. Tom Clancy’s Jack Ryan schaffte hier einen guten Ausgleich. Wichtige Diskussion wurden nicht zum Leidwesen der Action oder Spannung abgehandelt und dennoch waren sie ausreichend vorhanden.

Fazit der Tom Clancy’s Jack Ryan Kritik:

Trotz kurzweiligen Anlaufschwierigkeiten und einer schwach steigenden Spannungskurve, konnte Tom Clancy’s Jack Ryan überzeugen. Dies verdankt man nicht nur der Qualität der Serie, sondern vor allem den überzeugenden Charakteren und der Behandlung einzelner Themenfelder, die immer wieder vor Augen geführt wurden und nicht nur angerissen werden.
Wir vergeben daher 4 von 5 Sternen.

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Bild: ©Amazon

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