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Fakten:

Apostle Kritik

Besetzung: Dan Stevens, Lucy Boynton, Mark Lewis Jones, Bill Milner, Kristine Froseth, Michael Sheen, Blake Ridder
Regisseur: Gareth Evans
Genre:  Horror , Mystery , Thriller
Produktionsland: USA, England
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 129 Minuten

Kann Gareth Evans mit Apostle an seine Klasse von The Raid oder The Raid 2 anknüpfen? Erfahrt es in unserer Apostle Kritik zum neuen Netflix Film.

Apostle Handlung

Als Thomas Richardson einen Brief erhält, in dem er erfährt, dass seine Schwester von einer Sekte entführt wurde. Welche nun auch noch ein Lösegeld fordert. Macht er sich umgehend auf den Weg zu der entlegenen Insel, auf der die Sekte lebt. Dort angekommen versucht er sich unauffällig unter die Leute zu mischen, um herauszufinden wo die Sekte seine Schwester versteckt. Doch der Sekten Führer erwartet schon seine Ankunft, und vermutet ihn unter den Neuankömmlingen. Das ist aber nicht das einzige Problem von Thomas, denn schnell wird klar, dass auf der Insel seltsame Dinge vor sich gehen.

Apostle Kritik

Die Geschichte von Apostle startet erstmal wie ein gewöhnlicher Thriller, doch dreht dann mehr und mehr ab in Richtung eines Mystery Films mit vereinzelnden Horror Elementen. So haben wir zu Beginn noch ein sehr realistisches Setting, welches allerdings im Laufe des Films immer mehr mysteriöse Elemente erhält und an Härte gewinnt. Wenn man sich auf dieses Setting einlassen kann, wirkt die Geschichte rund um Apostle doch recht rund, wenn auch mit wenig Überraschungen. Dennoch gelingt es dem Netflix Film die Spannung über die meiste Zeit aufrecht zu erhalten. An dieser Stelle müssen wir zugeben, dass die Storyline nicht sehr imposant oder gar kreativ wirkt. An vielen Stellen hatten wir das Gefühl Elemente von bereits bekannten Geschichten wieder zu erkennen. Das mag teilweise in Bezug auf die Mystery Faktoren zutreffen, aber oft war es auch einfach das puritanische Setting, dass einem sehr vertraut und dahingehend wenig kreativ wirkte.

Die eigentliche Stärke von Apostle verbirgt sich aber auch nicht in der Story, sondern viel mehr in den wirklich gelungenen Bildern und der im Laufe des Films aufkommenden Härte. Diese kann seichte Gemüter an der ein oder anderen Stelle auch mit Sicherheit zum Wegschauen bewegen. Gerade die brutalen und spannenden Szenen sind zudem mit schon fast schmerzenden Klängen unterlegt. Das führt aber teilweise dazu sich eher die Ohren anstatt Augen zuhalten zu wollen. So kann man an dieser Stelle gewiss festhalten, dass Kamera und Schnitt eine beeindruckende Leistung abgeliefert hat. Vor allem zu Beginn steht Apostle mit seinem imposanten Setting einer einsamen Insel einer Naturdokumentation in Nichts nach. Umso negativer viel wiederum der besagte Sound und Ton des Films auf. Selten hatte mich der Sound eines Films so sehr gestört. Man hatte das Gefühl, dass Szenen allein aufgrund des Sounds künstlich in die Länge gezogen wurden und war an manchen Stellen eher von der Brutalität der Töne anstatt der Bilder abgeschreckt.

Auch wenn die Figuren in Apostle keine sonderliche Tiefe aufweisen, gelingt es doch dem gesamten Cast ihren Charakter glaubhaft zu spielen. Die Rollen waren durchweg solide und authentisch interpretiert, ohne dass man aber eine bestimmte Leistung hervorheben könnte. Doch wie schon erwähnt liegt eine der Stärken in den Bildern. Gerade zu Beginn des Films kann Apostle mit ein paar wirklich schönen Einstellungen und Bildern punkten. Allgemein bewegt sich die Produktion hier auf einem sehr hohem Niveau.

Fazit der Apostle Kritik

Am Ende bleibt Apostle dann leider etwas hinter den Erwartungen zurück, und ist trotzdem kein schlechter Film. Die stimmige Atmosphäre und teilweise auch spanende Story, zusammen mit Härte gegen Ende des Films macht Apostle dann doch sehenswert. An die Klasse der alten Werke von Gareth Evans wie The Raid kann Apostle dann aber sich nicht anknüpfen. Ich vergebe daher 3 von 5 Sterne.

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