©Lifetime UnREAL Kritik UnREAL Review Amazon Prime Video Unreal
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Fakten:

UnREAL Staffel 4 Kritik

Besetzung: Shiri Appleby, Constance Zimmer, Craig Bierko, Jeffrey Bowyer-Chapman, etc.
Genre: Drama
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2018 (Staffel 4)
Länge: ca. 40-45 Minuten pro Folge
Episoden: 4 Staffeln je 8-10 Folgen
Network: Lifetime
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Über Amazon Prime Video ist die 4. und somit finale Staffel von UnREAL endlich auch in Deutschland verfügbar. In unserer Kritik zur neuesten Staffel erfahrt ihr, ob die Macher ein würdiges Ende konstruiert haben und die Highlights der vergangenen Staffeln toppen konnten.

UnREAL Staffel 4 Handlung:

Wir treffen bei UnREAL auf die Produzenten und Showrunner einer Datingshow namens „Everlasting“. Diese wirkt sonderlich vertraut auf den Zuschauer und erinnert doch sehr stark an das Pendant der realen Welt namens „Der Bachelor“. Doch diesmal liegt der Fokus nicht auf der Romantik und dem Wunsch seine große Liebe zu finden, denn unser Hauptaugenmerk liegt auf den Akteuren hinter der Kamera.

So treffen wir auch in Staffel 4 wieder auf die Produzentin Rachel und die Showrunnerin Quinn, die mit ihren fast schon bösartigen Machenschaften die Story der Datingshow in die richtigen Bahnen lenken. Dabei ist ihnen kein Mittel zuwider, um die Kandidaten und andere Personen zu manipulieren, um im Endeffekt die gewünschten Quoten zu erreichen.

UnREAL Staffel 4 Kritik:

Die 4. Staffel kann mit ihrer Storyline und ihrem allgemeinen Plot leider kaum neue Innovationen oder kreative Konzepte präsentieren. So ist die einzige Neuerung wohl ein neuer Producer, der angeblich etwas Würze in den Einheitsbrei von UnREAL bringen soll. Doch leider ist dies in unseren Augen nur ein kleiner Nebenschauplatz und kann dadurch den Zuschauer nicht davon überzeugen etwas Neues zu erleben.

Dennoch überzeugt UnREAL auch weiterhin mit seiner bekannten Story und den bekannten Themen und Problemen, die wir schon aus vergangenen Staffeln kennen und lieben. Zwischen Intrigen, Manipulationen und Egoismus wird einem unweigerlich bewusst, dass man auch in der finalen Staffel auf dem leidigen Thema von Gut und Böse rumreitet. Zwar ist auch das absolut nichts Neues, aber die Art der Umsetzung war wieder auf dem üblichen guten und soliden Niveau, das wir von der Serie gewohnt sind.

Hier muss man vor allem wieder die Protagonisten von UnREAL loben, die auch in der 4. Staffel weiterhin ein gutes Bild abgeben. Und hier ist auch ein gewisser Mehrwert zu verspüren. Obwohl wir die mitunter abgef***ten Charaktere, ihr Leidensweg und ihre Machenschaften nur zu gut kennen und diese daher auch leicht berechnend waren in vergangenen Staffeln, konnten sie in der 4. Runde durchaus überraschen. Sowohl Quinn als auch Rachel haben in ihrer Charakterzeichnung ein paar Facetten zulegen können. Sie waren in den finalen Episoden daher weitaus weniger berechenbar als in den vorherigen Episoden der Serie.

Die Machart und technische Leistung war auch weder besser noch schlechter im Vergleich zu den vorherigen Staffeln. Erwartet man hier das bereits gewohnte Niveau der Serie wird man sicherlich nicht enttäuscht. Jedoch gewinnt man hier auch nicht viel dazu. Getreu dem Motto „Never change a winning Team“ war weder in Bezug auf Themen oder filmerisches Konzept große Neuerungen zu sehen.

Nichtsdestotrotz hat auch Staffel 4 viel Spaß bereiten können. Wer bereits die vorherigen 3 Staffel von UnREAL anschaute und mochte, der wird definitiv nicht enttäuscht. Voraussetzung hierfür ist allerdings auch, dass man keine Kreativität und Innovationen erwartet. Die spiegeln sich leider nur in den Charakteren und Schauspielern wider. Diese bescherten der Serie nicht nur ein gelungenes Ende, sondern zeigten dem Zuschauer noch mehr Dimension an Grausamkeit, Manipulation und Egozentrik als man es bislang gewohnt war.

Fazit der UnREAL Staffel 4 Kritik:

In der letzten und finalen Staffel haben es die Macher geschafft nochmal eins oben drauf zu setzen. Dadurch begeistert Staffel 4 von UnREAL mit noch mehr Intrigen, noch mehr Drama als man sich hätte träumen lassen. Dabei wirkt dies nicht immer authentisch, sondern fast schon zu abgedreht, um ehrlich zu sein.
Ich vergebe daher 3 von 5 Sterne.

 

Bild: ©Lifetime

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