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The Christmas Chronicles Kritik

Einen Monat vor Heiligabend beginnt Netflix mit seinem Weihnachtsprogramm. Mit dabei The Christmas Chronicles, wo wir Kurt Russell als Santa Claus zu Gesicht bekommen. In unserer Kritik erfahrt ihr, ob sich der Film lohnt und ob er euch erfolgreich auf die Weihnachtszeit einstimmen kann.

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The Christmas Chronicles Handlung:

Wir treffen in The Christmas Chronicles auf eine Familie, die seit jeher Weihnachten mit allem was dazu gehört feiert. Das bedeutet viele Geschenke, selbstgestrickte Pullover, eine pompöse Dekoration und viel Liebe in der Familie. Dieses Jahr läuft allerdings alles anders als erwartet. Die Familie hat mit dem Verlust des Vaters zu kämpfen, die Mutter muss arbeiten, der älteste Sohn hat besseres zu tun und die jüngste Tochter ist mehr oder minder auf sich allein gestellt.

Dennoch schafft sie es ihren Bruder davon zu überzeugen, mit ihr die Nacht vor Weihnachten wach zu bleiben um Santa Claus auf frischer Tat zu erwischen. Gesagt, getan und es entwickelt sich eine witzige und abenteuerliche Geschichte, in der es durch verrückte Begebenheiten am Ende darum geht, das Weihnachtsfest zu retten.

The Christmas Chronicles Kritik:

Bei vielen ist die Weihnachtsstimmung noch nicht auf dem Höhepunkt, bei manchen noch gar nicht erst angekommen. Um den nachzuhelfen versucht uns Netflix nun mit The Christmas Chronicles auf den schönsten Tag des Jahres einzustimmen, und das einen Monat vorher. Leider muss ich zugeben, dass trotz dem netten Versuch, die Stimmung leider noch nicht ganz so überlaufen wollte. Auch den Zeitpunkt der Veröffentlichung finde ich für das Heiligabend Thema doch etwas zu früh geplant.

Nichtsdestotrotz schafft es die Handlung bestimmte Themen auf klassisch liebevolle Art und Weise rüber zu bringen. Zu verdanken hat man dies vor allem der kleinen Tochter, die strikt an Weihnachten und den dazugehörigen Zauber glaubt, und diesen auch natürlich an andere weitergeben möchte. Pluspunkte verschafft sich der Netflix Weihnachtsfilm auch durch die unkonventionelle Darstellung des Santa Claus. Zwar ist diese, wie man es von einem Familienfilm erwartet, sehr verspielt und phantasievoll. Dennoch schafft es Kurt Russell eine neuartige Art von Santa Claus zu präsentieren. Dabei ist er sehr direkt, humorvoll und bleibt dennoch der nette Mann mit dem weißen Bart, der Kinder mit Geschenken beschert.

Hier zu loben ist vor allem die Kreativität, die die Macher in The Christmas Chronicles zum Vorschein bringen konnten. Doch diese haben nur die halbe Arbeit geleistet. Der übrige Part und damit eine innovative Präsentation vom Weihnachtsmann lieferte Kurt Russell. Trotz der eher seichten Geschichte, die leider zu berechenbar war, um den erwachsenen Zuschauer zu fesseln, gab es an einigen Stellen doch den ein oder anderen Lacher zu verbuchen. Jedes Klischee und jedes magische Detail, das den Weihnachtsmann und seine kleinen Helfer umgibt wurde auf neuartige Weise abgehandelt und war sich hier auch nicht zu schade, es etwas anders darzustellen als es von der traditionellen Erzählung überliefert wird. Jedoch tröstet auch dies nicht über die eher weniger liebevoll gestaltete Geschichte hinweg. In meinen Augen wurde die Thematik, das Weihnachtsfest zu retten, leider schon zu sehr in der Filmlandschaft abgegrast.

Einen weiteren Kritikpunkt, den man bei The Christmas Chronicles äußern muss, ist der Charakter der Tochter. Weder ihre Performance, noch ihre Figur an sich konnte mich als Zuschauer überzeugen. Ihr fehlte es in meinen Augen an manchen Stellen an Substanz und Tiefe, was jedoch durch den Sohn einigermaßen wieder gut gemacht werden konnte.

Fazit der The Christmas Chronicles Kritik:

Zwar schafft es The Christmas Chronicles bei Weitem nicht in die Top-Ten der Weihnachtsfilme, jedoch ist es auch nicht der schlechteste Film um sich auf Weihnachten einzustimmen. Mit einer kreativen Inszenierung des Weihnachtsmanns, gepaart mit einer seicht unterhaltenden Geschichte und teils guten Schauspielern, kann die Netflix Produktion als Familienfilm für Groß und Klein bestehen. In Anbetracht dessen, dass ich eher nicht zu der Zielgruppe gehöre vergebe ich daher 3 von 5 Sterne.

Fakten:

The Christmas Chronicles

Besetzung: Kurt Russell, Judah Lewis, Darby Camp, etc.
Regie: Clay Kaytis
Genre: Familienfilm
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 1h 44min

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