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Gotham Kritik

Am 3. Januar feierte Gotham in den USA den Auftakt zur fünften und somit finalen Staffel auf Fox. Wer sich noch an das Ende von Staffel 4 erinnern kann, der mag schon ahnen, dass nun endlich die Cliffhanger des Finales aufgeklärt werden.

Gotham Handlung zur Auftaktfolge:

Gotham befindet sich im Ausnahmezustand. Nachdem Jerome im Finale der 4. Staffel alle Zugangswege beziehungsweise Brücken nach Gotham in die Luft sprengte, stellt sich nun natürlich die Frage nach den Überlebenden, die vorher nicht evakuiert werden konnten. Zu den verbleibenden Bewohnern der Stadt gesellen sich neben den altbekannten Kriminellen wie Penguin und Barbara, auch James Gordon inklusive wichtiger Polizeibeamter sowie Bruce Wayne, Alfred und Selina.

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Zu Beginn wird uns sogleich der Ernst der Lage auf die Nase gebunden. Wir treffen auf James Gordon, der verzweifelt versucht die Regierung dazu zu bewegen, Hilfe nach Gotham zu schicken. Denn neben den Hauptprotagonisten konnten auch viele Bewohner die Stadt nicht verlassen und brauchen selbstverständlich etwas zu essen. Es wird jedoch schnell klar gestellt, dass Gotham und seine Bewohner nun auf sich alleine gestellt sind, was vor allem das GCPD vor schier unmöglichen Aufgaben stellt.

Ein weiterer Handlungsstrang, dessen Grundstein bereits in der Auftaktfolge gelegt wird, sind die nun herrschenden Machtverhältnisse. Zwar hat das GCPD einen Teil der Stadt unter ihrem Schutz, jedoch wird der Rest von Gotham von unterschiedlichen Kriminellen mit eiserner Hand und ganz eigenen Prinzipien und Strukturen regiert.

Doch natürlich wäre Gotham nicht Gotham, wenn sich nicht auch ein gewisser Handlungsstrang um unseren noch nicht ganz ausgewachsenen Batman dreht. So hat Bruce Wayne seinen Fokus vor allem auf die verletzte Selina. Doch auch das Schicksal der Stadt und der Kampf gegen Ungerechtigkeit und gegen Kriminalität rückt für ihn immer mehr in das Scheinwerferlicht seiner Aufmerksamkeit.

Gotham Kritik zur Auftaktfolge:

Der Auftakt zur fünften und finalen Staffel hätte in meinen Augen kaum besser konzipiert werden können. Die Handlungsstränge, die uns im Finale der vergangenen Staffel beschäftigt haben, werden nun auch direkt im Auftakt weiter verfolgt. Hinzu kommen natürlich auch neue Storylines, die den Grundbaustein für die aktuelle Staffel legen. Dabei bedient sich Gotham nicht nur der Weiterführung der bekannten Story, sondern auch der Generierung neuer Plots und Twists, die eine solide Basis für eine spannende Staffel bieten.

Neben der thematischen Handlung in der Auftaktfolge möchte ich auch kurz auf das für Gotham ungewöhnliche Tempo eingehen. So war ich es doch gewohnt, dass zwar auf die altbewährten Cliffhanger der Final-Episoden eingegangen wird, jedoch die Serie bereits in der Auftaktfolge in ihren gewohnt langsamen Trott übergeht. Dies wurde zu meiner Überraschung nun etwas differenzierter gehandhabt. Zwar hatte man durchaus die ein oder andere Szene, die von ihren Dialogen und der Präsentation der Charaktere lebte. Alles in allem konnten die Macher jedoch einen spannenden und aufreibenden Staffelstart generieren.

Zusehends interessanter wird auch die Entwicklung Bruce Waynes, der mittlerweile zu einem stattlichen jungen Mann herangewachsen ist. Haben wir seinen Werdegang nun in den letzten Jahren mit wachsender Begeisterung verfolgt, wies er jedoch in den vergangenen Staffeln noch viele kindliche und jugendliche Züge auf. In der Auftaktfolge wurde uns jedoch ein weitaus weiter entwickelter Bruce präsentiert, der sich nicht nur seinen Platz in der Kriminalitätsbekämpfung verdient hat, sondern auch hierbei immer strukturierter vorgeht. War er doch in der vergangenen Staffel oftmals noch sehr impulsiv und unvorsichtig, konnten wir jetzt allerdings jemanden begleiten, der sich durchaus zum Batman entwickeln könnte.

Ein weiterer großer Pluspunkt bekommt die Auftaktfolge auch durch die vielen kleinen Anspielungen, die uns stark an das DC Universum erinnert, in welcher der Dunkle Ritter bereits die Kriminellen auf Gothams Straßen das Fürchten lehrt. Besonders hervorzuheben ist hier vor allem eine Szene, auf dem Dach des GCPD Gebäudes, in der sich James Gordon und Bruce Wayne über den dort vorhandenen Scheinwerfer unterhalten.

Doch leider ist nicht alles Gold was glänzt und wir konnten auch in der Auftaktfolge zur finalen Staffel von Gotham den ein oder anderen negativen Punkt erhaschen. So fiel besonders negativ die vielen Monologe auf, die einzelne Charaktere beisteuerten. Aufgrund der schieren Anzahl und der übertrieben hervorgehobenen Präsentation waren diese für den Fluss der Episode doch manchmal etwas störend und wirkten aufgesetzt.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob die Staffel es schaffen wird ihr aufgeheiztes Temperament beizubehalten. Wünschenswert wäre es allemal, wenn man bedenkt, dass sich die Gotham Fans einen würdigen Abschluss der DC Serie erhoffen.

Fazit der Gotham Kritik zur Auftaktfolge:

Ganz entgegen den Erwartungen konnte Gotham mit seiner Auftaktfolge der 5. Staffel einiges an Tempo und Spannung aufbauen. Da wir uns nun auch im Showdown der Serie befinden und mächtig gespannt darauf sind, wie die Abenteuer rund um James Gordon, Bruce Wayne und allen weiteren Beteiligten enden, haben wir diesen Schwung bereits zu Beginn sehr begrüßt. Der Auftakt animiert den Zuschauer zum Weiterschauen und gibt sogleich wieder einige Fragen mit auf den Weg, die uns im weiteren Verlauf noch beschäftigen werden. Ich vergebe daher 4 von 5 Sterne für diese Episode.

Fakten:

Gotham Kritik – Auftakt Staffel 5

Besetzung: Ben McKenzie, Donal Logue, David Mazouz, Robin Lord Taylor, Sean Pertwee , etc.
Genre: Superhelden, Action, Crime
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: ca. 45 Minuten
Network: Fox

Verfügbarkeit genannter Serien & Filme:

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