©Netflix The Last Laugh Kritik The last laugh review netflix the last laugh 2019
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The Last Laugh Kritik:

Netflix bescherte uns dieses Wochenende neben neuen Serien auch zusätzlich mit neuen Filmen. Einen dieser Filme haben wir für euch auf den Prüfstand gestellt und erzählen euch hier in dieser Last Laugh Kritik, wie gut der Film wirklich ist.

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The Last Laugh Handlung:

In The Last Laugh treffen wir auf unseren Hauptprotagonisten Al. Ein betagter Herr, dessen Leben sich mittlerweile nicht mehr um seine Arbeit dreht. Trotz seinem offensichtlichen Abneigen besichtigt er eines Tages gemeinsam mit seiner Enkelin ein Seniorenheim. Zwar ist er nicht sonderlich begeistert von der Vorstellung in ein Altersheim zu ziehen, als er bei der Besichtigung jedoch auf seinen alten Freund und ehemaligen Kunden Buddy trifft, entschließt er sich dennoch dort einzuziehen.

Relativ bald realisiert Al jedoch, dass er noch lange nicht dazu bereit ist, sein Leben im Seniorenheim ausklingen zu lassen. Stattdessen möchte er genau das tun, was er in seinem Leben bislang am liebsten gemacht hatte; Arbeiten. Da kommt ihn sein Freund Buddy nur gelegen, der vor vielen Jahren als Comedian tätig war. Sie beschließen ein letztes Mal gemeinsam als Comedian und Manager durch das Land zu ziehen, um vielleicht den einen Auftritt am Ende in der Tonight Show realisieren zu können. Ob sie das schaffen, und was ihnen auf ihrer Reise bzw. Tour alles passiert, könnt ihr euch in dem Film The Last Laugh neuerdings auf Netflix anschauen.

The Last Laugh Kritik:

Allgemein ist The Last Laugh eine dieser Komödien, die den Zuschauer gerne mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Der Netfllix Film beeindruckt daher nicht nur durch seinen herzlichen Humor, sondern macht vor allem das menschliche Thema der Sterblichkeit zu einem seiner Hauptanliegen. Das kann zwar zu einem wunderbar ehrlichen Film führen, Zuschauer die sich jedoch auf eine reine Komödie eingestellt haben, können hiervon enttäuscht werden.

Nichtsdestotrotz war das Gesamtpaket von The Last Laugh ausgeklügelt und mit einem Humor gespickt, den man in einer Welt voller „One-Liner“ oft schmerzlich vermisst. Wir haben es hier zu der Freude vieler nicht mit dem einfachen, plumpen Hau-Drauf-Humor zu tun, sondern mit einem weitaus subtileren und angenehmeren Witz. Dieser mag vielleicht nicht die kurzen lachenden Ausbrüche bei dem Zuschauer generieren, jedoch ist der Humor dadurch tief-gängiger, lang anhaltender und weitaus interessanter.

In Kombination mit dem Handlungsverlauf und unseren Protagonisten, deren Leben nun aus Seniorenheim, Ausflüge in die Shopping Mall und schlechtes Abendprogramm besteht, findet The Last Laugh seine Existenzberechtigung. Dabei ist es nicht nur der Humor, der dem Zuschauer subtil in das Unterbewusstsein kriecht, sondern vor allem die Thematik rund um die Sterblichkeit und das Loslassen von seinem Leben. Wir bekommen einen Protagonisten präsentiert, der auf eindrucksvolle und ehrlich Art mit genau diesem Verlust seinen Lebensinhalts, der Arbeit, zu kämpfen hat und noch lange nicht dazu bereit ist, diese aufzugeben. Auch der zweite Protagonist Buddy macht einem bewusst, wie wichtig es ist, sein Leben bis zum letzten Atemzug und trotz vieler Bedenken so zu gestalten, wie man es sich wünscht.

Durch diese Themenfelder und dem offensichtlichen Kontrast zwischen Humor und Drama generiert The Last Laugh eine wundervolle und runde Komposition über das Älterwerden und der Selbstgestaltung seines Lebens. Es rückt den Fokus in die richtige Position und kann einem durchaus bewusst machen, dass Prioritäten oftmals weit entfernt von Erfolg, Ruhm und Reichtum angesiedelt sein können oder gar sein sollten.

Zwar war The Last Laugh bei weitem nicht die spannendste Unterhaltung, die man bei Netflix findet, jedoch bietet der Film eine schöne und ausgewogene Abwechslung, die interessante und gehaltvolle Diskussionen bereit hält. Allerdings muss man zugeben, dass der Film an der ein oder anderen Stelle oft stark berechenbar aufgezogen ist und hier zusätzlich die Vorfreude auf den weiteren Handlungsverlauf leiden könnte.

Die engagierten Schauspieler mögen den meisten Zuschauern durch unzählige Filme und Serien wohl bekannt vorkommen. Vor allem Chevy Chase und Richard Dreyfuss können auf jahrzehntelange Film- und TV-Erfahrungen zurückgreifen, was sich oft in The Last Laugh widerspiegelt. Zuschauer, die großen Wert auf die Performance der Protagonisten legen werden hier sicherlich entlohnt. Auch die übrigen Nebencharaktere werden durch ihre Schauspieler auf ein Optimum gebracht und können somit in der vielfältigen Netflix Filmwelt hervorstechen.

Nichtsdestotrotz konnte mich The Last Laugh nicht gänzlich überzeugen und hatte aufgrund seiner gleichbleibenden Spannungs- und Erlebniskurve manchmal Langeweile und Eintönigkeit zur Folge. Diese wurde aber mit gutem Humor, dem inhaltlichen Konzept und der authentischen Thematik zu einem gewissen Grade ausgeglichen.

Fazit der Last Laugh Kritik:

The Last Laugh ist eine dieser Komödien, die einen nicht nur zum Lachen, sondern oft auch zum Nachdenken animieren. Dabei bewies der Netflix Film gekonnten Humor, einen guten thematischen Leitfaden und solide schauspielerische Leistung. Das alles kann jedoch nicht ganz über die Tatsache hinwegtrösten, dass man dem Werk unter Umständen etwas mehr Schwung und Pfiff hätte verleihen können.
Ich vergebe daher 3 von 5 Sterne.

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Fakten:

The Last Laugh Kritik

Besetzung: Chevy Chase, Richard Dreyfuss, Andie MacDowell, Kate Micucci, Chris Parnell, etc.
Regisseur: Greg Pritikin
Genre: Comedy, Drama
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: 98 Minuten

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