Iron Sky The Coming Race Kritik

2012 lieferte uns Timo Vuorensola mit „Iron Sky“ den ersten Teil seiner Mondnazi-Komödie. Der größtenteils über Crowdfunding finanzierte Film entwickelte sich in der Trash-Szene schnell zum Kultfilm. So war eine Fortsetzung nahezu unausweichlich. Nun bringt Vuorensola mit Iron Sky: The Coming Race den zweiten Teil seiner satirischesn Filmreihe. Lest in unserer Iron Sky: The Coming Race Kritik, ob sich der Gang ins Kino lohnt.

Iron Sky The Coming Race Handlung

Über 20 Jahre sind vergangen, seitdem die letzte nukleare Schlacht zwischen Mondnazis und den Erdenbewohnern die Erde unbewohnbar machte. Die übrigen Menschen sind auf den Mond geflohen und leben dort in der ehemaligen Kontrollbasis der Nazis. Doch auch der Mond droht, in naher Zukunft unbewohnbar zu werden. So setzt die Protagonistin Obi alles daran, die Menscheheit vor Ihrem Untergang zu bewahren.

Über den totgeglaubten Mondführer Wolfgang Kortzfleisch erfährt sie, dass sowohl er als auch sein Bruder Adolf Hitler der außerirdischen, reptiloiden Rasse „Vril“ angehören. Diese ist vor tausenden von Jahren auf die Erde gekommen auf der Suche nach einer neuen Heimat. Mit Hilfe einer nur den Vril bekannten Energiequelle hatte Kortzfleisch damals die Entwicklung der intelligenten Menschenaffen angestoßen, indem er seine Lieblings-Probanten Adam und Eva der genannten Energie aussetzte. Die Vril leben laut dem ehemaligen Mondführer weiterhin auf der Erde, und zwar in ihrem hohlen Inneren. Ein Zugang sei über einen versteckten Bereich in der Antarktis möglich. Da Obis Mutter schwer krank ist und der geheimnisvolle Stoff der Vril ihr Besserung verspricht macht sie sich mit einem Team von Auserwählten auf den Weg zur Erde.

Dort angekommen müssen sich unsere Helden allerlei Gefahren aussetzen und sich den diversesten Widersachern stellen um ihr Ziel zu erfüllen: Die Sicherstellung der Energiequelle der Vril, mit dem sie ihr Schiff künfitg antreiben wollen, um so dem Mond ein für alle mal zu entfliehen und eine neue Heimat zu suchen

Iron Sky The Coming Race Kritik

Iron Sky liefert, wie auch schon sein Vorgänger eine in sich runde Handlung und eine Hand voll Protagonsiten, die einem schnell ans Herz wachsen. Der Film fühlt sich von Anfang an, durch seinen Fokus auf eine kleine Gruppe Abenteuer, wie ein klassischer SciFi-Adventure an und schafft es, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

Der Humor des Films bezieht sich zu einem großen Teil auf Pop- und Netzkultur. So stellt er nicht nur das vermutlich größte Apple-Bashing aller Zeiten dar (die einzig verbliebene Religion ist der „Jobsismus“), sondern nimmt sämtliche SciFi Abenteuer auf die Schippe, bringt Nerd- und Geek-Herzen zum höher schlagen und sogar ein unzerstörbares Nokia 3310 darf einen kleinen Auftritt hinlegen.

Die Spezialeffekte sind, wie auch schon beim ersten Teil, überraschend gut und sehen an keiner Stelle trashig aus oder lassen Rückschlüsse auf das Budget von gerade mal 17 Mio € zu. Fans des ersten Teils kommen voll auf ihre Kosten und können den Kinosaal mit einem breiten Grinsen verlassen.

Fazit der Iron Sky The Coming Race Kritik

Mit Iron Sky 2 liefert Timo Vuorensola einen Nachfolger, der die Fans der SciFi-Komödie begeistern dürfte. Wir bekommen hier keine billige Kopie des ersten Teils sondern dürfen uns über neue Themen wie Apple-Bashing, Humor über religiösen Fanatismus, Dinos, Netzkultur und Hitler auf einem T-Rex freuen. Der Film vermag durchweg, den Zuschauer gut zu unterhalten und führt den ersten Teil perfekt fort. Für diese Glanzleistung gibt es von uns 4.5 / 5 Sternen.

Iron Sky The Coming Race Trailer

Iron Sky The Coming Race Fakten

Besetzung: Julia Dietze, Udo Kier, Stephanie Paul, Lara Rossi, Tom Green, Vladimir Burlakov, Kit Dale
Regisseur: Timo Vuorensola
Genre: SciFi, Action, Trash
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: 90 Minuten

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