©The CW In the Dark Kritik Review
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In the Dark Kritik

Vergangene Woche startete auf dem US-Network „The CW“ die erste Staffel der neuen Serie. Lest in unserer In the Dark Kritik zur Pilotfolge, worum es geht und ob sich ein Blick lohnt.

In the Dark Handlung

In the Dark erzählt die Geschichte der blinden Mittzwanzigerin Murphy, die ihr Leben wenig unter Kontrolle hat. Vom Selbstmitleid zerfressen verbringt sie ihre Tage damit, sich zu betäuben, zu schlafen und flüchtige Bekanntschaften für kurzweilige, sexuelle Erfahrung zu machen. Ihre einzigen Freunde sind ihre Mitbewohnerin Jess und der jugendliche Drogendealer Tyson. Mit letzterem pflegt sie eine innige Freundschaft seit dieser ihr während einem Raubüberfall das Leben rettete.

Als Murphy eines Abends gemeinsam mit ihrem Blindenhund Pretzel zu dem vereinbarten Treffpunkt mit Tyson erscheint, kann sie diesen nirgends finden. Durch Zufall stolpert sie über ein Hindernis am Boden, welches sie durch abtasten als Tysons Leiche identifiziert. Nach einem Anruf bei der Polizei trifft diese sich mit Murphy in ihrer Wohnung und sendet eine Streife los, um den Vorfall zu untersuchen. Von der Leiche fehlt mittlerweile allerdings jede Spur und so wird der Fund, auch aufgrund des immensen Alkoholkonsums von Murphy, als Irrtum abgetan.

Für Murphy ist der Fall damit aber alles andere als erldigt. Als sie am nächsten Abend wieder zum gewohnten Treffpunkt erscheint wird sie von Tysons Cousin Darnell konfrontiert welcher ihr mitteilt, das Tyson sich per SMS bei ihm gemeldet hätte und lediglich ein paar Tage mit einer Freundin verreisst sei. Der Protagonistin wird schnell klar, dass niemand sie wirklich ernst nimmt und so macht sie sich alleine auf die Suche nach ihrem besten Freund. Durch ihre Krankheit eingeschränkt erlebt sie dabei allerlei lustige, traurige und mitreissende Situationen, bei denen teilweiße nicht nur sie im dunkeln tappt…

In the Dark Kritik der Pilotfolge

In the Dark bringt frischen Wind in die Serienwelt und kombiniert geschickt bekannte Elemente mit neuen. Der Grundaufbau der Protagonistin erinnert stark an Hank Moody aus Californication, der ebenfalls nahezu ausschließlich für die Selbstzerstörung leben scheint. Der Zwiespalt zwischen dem Alleinesein VS das eigene Leben schon fast aufgegeben zu haben ist allzeit präsent und schnürrt einem als Zuschauer an nicht nur einer Stelle die Kehle zu.

Neu ist Kombination dieses Themas mit der Einschränkung, sein Augenlicht verloren zu haben. Wie findet sich eine stockbesoffene, blinde Person zurecht, die gerade weder Blindenstock noch -hund zur Hand hat? Wie findet eine solche Person aus unbekannter Gegend nach Hause, nachdem ihre Affäre sie rausgeworfen hat weil dessen Frau überraschenderweise nach Hause kam? All diese Situation lassen den Zuschauer zeitgleich Mitleid gepaart mit einer Portion Ablehnung gegenüber Murphy zurück, was von der ersten Minute an eine Achterbahn der Gefühle garantiert

Fazit der In the Dark Kritik

Uns hat die Pilotfolge von Anfang an gepackt. Einige Elemente der Serie sind so noch nie in einer anderen Serie aufgetaucht und die Mischung zwischen Californication, einer unpassenden Freundschaft und einer Amateur-Ermittlung liefern dem Zuschauer ein einzigartiges Bild. Wir sind gespannt wohin sich die Story entwickeln wird und bleiben auf jeden Fall am Ball. Für uns gibt es für den Piloten 4/5 Sternen

In the Dark Trailer

In the Dark Fakten

Besetzung: Perry Mattfeld, Morgan Krantz, Rich Sommer, Brooke Markham, Kathleen York, Derek Webster
Genre: Dramedy
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Episodenlänge: 42 Minuten
Episoden: 13 Staffel 1
Network: The CW (USA)

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