©The CW The 100 Staffel 6
©The CW

Mit der kommenden, sechsten Staffel werden unsere Lieblingshelden aus „The 100“ sich in einer neuen Welt zurecht finden müssen. Lest anbei, wie diese aussehen wird

[ACHTUNG: Dieser Artikel enthält leichte Spoiler zu ersten Folge der sechsten Staffel der Serie]

Wenn The 100 am 30. April auf die US-Bildschirme zurückkehrt, müssen sich Clarke & Co auf einem neuen Planeten beweisen. Nachdem die Gruppe die nicht länger bewohnbare Erde verlassen haben wurde sie in den Kryoschlaf geschickt.

Der Plan war eigentlich, im Schlaf zu verweilen, bis die Erde wieder bewohnbar ist. Doch 125 Jahre später erweckt Montys und Harpers Sohn Jordan (Shannon Kook) die Gruppe wieder zum Leben um ihnen mitzuteilen, dass die Erde für immer verloren scheint. Doch es wurde ein neuer Planet gefunden, der der Erde sehr ähnlich scheint. Auf diesem muss sich der Gruppe nun erneut beweisen, ähnlich dem Serienstart in 2014 als die Jugendlichen zum ersten Mal die Erde betraten.

„Uns ist bewusst, dass Parallelen zwischen der ersten Staffel und der kommenden nicht von der Hand zu weisen sind“ berichtet Showrunner Jason Rothenberg in einem Interview gegenüber Variety. „Aber die Charaktere bringen nun allesamt postapokalyptischen Ballast mit. Viele von ihnen waren an Genozid beteiligt und haben mehr als einmal Blut an ihren Händen gehabt – auch wenn wir sie weiterhin als unsere Helden sehen. Das alles wird neue Handlungsweisen mit sich bringen. Es geht weniger darum, wie weit der einzelne gehen würde um zu überleben. Der Fokus wird darauf liegen, Vergangenes hinter sich zu lassen und es dieses Mal besser zu machen.“

Clarke und Bellamy waren die ersten, die von Jordan aufgeweckt wurden, doch weitere werden bald folgen. Unter der Führung von Bellamy werden die Abenteurer zu dem neuen Planeten aufbrechen nur um feststellen zu müssen, dass es sich gar nicht um einen Planeten sondern einen Mond handelt. Dieser wird von den Machern der Show als Sanctum („Zuflucht“) bezeichnet.

„Meine kreativen Vorstellungen waren, dass die Gruppe auf einem Planeten Zuflucht findet, von dem aus man einen Gasriesen sieht“ berichtet Rothenberg. „Doch meine sehr, sehr intelligenten Autoren haben mich informiert, dass man von einem Planeten aus niemals so nah an einem Gasriesen herankommen könnte und man sich dafür stattdessen im Orbit um einen solchen Planeten befinden müsste. Also wurde aus meinem erdachten Zufluchtsort kurzerhand ein Mond“.

Unabhängig von den wissenschaftlichen Hintergründen war die Erschaffung der Welt der sechsten Staffel von Anfang an mit Absicht komplett anders, als die Staffeln davor. Zweck hiervon sei nicht nur, die physikaliechen Handlungsorte klar zu trennen sondenr auch, neue Gefahren einzuführen. Rothenberg verweist hier auf das Produktions- und Nachproduktionsteam, welche „die kreative Palette der Serie neu erfinden mussten“ und „andere Farbspektren zuhilfe nahmen“.

Aber auch neue Naturphänomene werden wir in dieser Welt treffen – zum Beispiel den Lichtsturm, welcher „die Anomalie“ genannt wird. Letzterer war bereits im finale der fünften Staffel zu sehen, als die Gruppe aus dem Fenster (runter auf den Mond) schaute und eine Art Nordlicht zu sehen war. Dieses Licht wird in den kommenden Folgen eine wichtige Rolle spielen.

Doch auch auf menschliche Auseinandersetzungen müssen wir uns einstellen, denn Sanctum scheint bereits bewohnt. Neue Charaktere wie Russel (J.R. Bourne), der der Anführer der Siedler auf dem Mond zu sein scheint, werden neue Herausforderungen darstellen. Wie werden die friedlichen Bewohner auf ein Schiff voller verurteilter Straftäter reagieren, die in der Vergangenheit bereits so viel Blut an ihren Händen hatten?

Eine unberechenbares Element ist zudem Jordan selbst – Ein junger Mann, der ohne Gewalt und Leid aufgewachsen ist und somit das komplette Gegenteil zum Rest der Gruppe darstellt. Er kannte vor dem Erwecken der Gruppe niemanden außer seinen Eltern, hat das Raumschiff noch nie verlassen und kennt keinerlei Nahrung außer Algen. „Er ist in komplett unbekanntem Territorium. Wie lange wird er wohl so unschuldig bleiben?“ so Rothenberg.

„Zum Start der Staffel muss Clarke sich mit den Entscheidungen auseinander setzen, die sie in der letzten Staffel getroffen hat. Sie wird sich an vielen Ecken wünschen, anders gewählt zu haben, auch wenn dies keine Option ist. Bellamy wird zuerst versuchen, vorhandene Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe zu beschwichtigen. Aber auch seine eigene Beziehung zu Octavia wird ein hartes Stück Arbeit sein, nachdem sie sich willens gezeigt hat, ihren eigenen Bruder töten zu lassen. Er trägt einen Haufen Ablehung gegenüber der Person in sie, die sie geworden ist. Ob er ihr vergeben kann, wir euch Staffel 6 zeigen“.

The 100 startet am 30. April in den USA auf dem Netzwork „The CW“. Sobald ein Deutschlandstart bekannt ist, erfahrt ihr es zeitnahe bei uns.

Verfügbarkeit genannter Serien:

[Anzeige]
The 100 – jetzt auf iTunes oder Amazon Prime streamen!

NEU: Holt euch den Sky & Netflix Kombo-Deal! Alle Filme und Serien von Sky und Netflix für nur 29,99€ im Monat.

Auch interessant:

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein