Netflix the last Summer Kritik
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The Last Summer Kritik

Seit gestern können wir auf Netflix eine neue Rom-Com für die jüngere Zielgruppe miterleben. Ob der Teenie Film was taugt, und warum wir der Meinung sind, dass man seine Zeit besser nutzen kann, erfahrt ihr hier in unserer The Last Summer Kritik.

The Last Summer Handlung:

Der letzte Sommer für die Abschlussklasse bricht an. Somit heißt es noch einmal ein paar Tage durchatmen, bevor ein neuer Lebensabschnitt am College ansteht. So sehen wir ein paar Leutchen, deren Aufgabe es ist, noch einmal Erfahrungen bei einem Praktikum, bei einem Nebenjob oder beim anderen Geschlecht zu machen. Unsere Protagonisten sind hauptsächlich Griffin, der in die junge Phoebe verliebt ist. Diese beschäftigt sich in ihrem Sommer mit der Fertigstellung eines eigenen Films. Griffin schafft es dennoch, Phoebe von einem ersten Date und mehr zu überzeugen. Das Glück hält jedoch nicht lange, denn Griffin hat ein Geheimnis, welches Phoebe bald herausfinden soll.

Außerdem werden uns noch andere Teenager vorgestellt, wie z.B. Alec und Erin. Diese beenden gleich zu Beginn des Sommers erst einmal ihre Beziehung, damit sie ungestört ins Uni Leben starten können.

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The Last Summer Kritik:

Gefühlt jede Woche, oder zumindest mehrmals im Monat, bekommen wir von Netflix eine neue Rom-Com präsentiert. Darunter sind zwar einige gute, die sich von der Masse abheben. The Last Summer hat uns jedoch bitterlich enttäuscht. Das lag nicht nur an einigen wenigen Kritikpunkten. Bei dem neuen Netflix Film ist so einiges schief gelaufen.

Gleich zu Beginn fällt einem deutschen Zuschauer die überaus schlechte Synchronisation auf. Wer es kann und mag, sollte sich den Film daher unbedingt in der Originalvertonung anschauen. Bei der deutschen Synchronisation hatte man mitunter das Gefühl, dass einige Stimmen vielleicht sogar für mehrere Charaktere hinhalten mussten. Vor allem die Stimmen der Kinder sind derart schlecht rüber gebracht, dass man das Gefühl hatte, man hätte hier mächtig sparen wollen. Hinzu kommt ein Sprachstil, der an vielen Stellen überzogen und unehrlich wirkt. So gab es gar eine Mutter, deren Monolog man auch locker bei einer schlecht synchronisierten Shopping Kanal Werbung hätte nutzen können.

Auch bei der Handlung hatte man hier so einiges unter Beweis gestellt, aber Substanz war nicht dabei. Jegliche Storyline wirkte daher fast schon kopiert und äußerst unecht. Wer hier Tiefgang oder Überraschungen erwartet, wird leider nicht fündig. Darüber hinaus begleiten wir neben unseren zwei Hauptcharakteren Phoebe und Griffin, auch noch andere Teenager. Dass sich diese ganzen Handlungen außer auf einer Party so überhaupt nicht überschneiden, war für uns nicht nachvollziehbar. Das einzige, was die unterschiedlichen Charaktere miteinander verbindet, ist lediglich die Tatsache, dass diese auf die gleiche Schule gingen. So wirkte auch die Handlung und die Entscheidungen in Bezug auf Storyline etwas lieblos.

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Der absolute Höhepunkt, der uns dann doch das ein oder andere mal zum Lachen brachte, war die Technik, die in The Last Summer ihren Einsatz hatte. Wer auch immer bei diesem Netflix Film für die Bildbearbeitung zuständig war, hatte sich hier voll ausgetobt. Spätestens seit J.J. Abrams sind „Lens Flares“ („Linsen-Lichtschein„) ein beliebtes Stilmittel, um ein Bild interessant zu gestalten.

Lens Flares

Dieses wurde jedoch bis zum absoluten Überdruss eingesetzt. Egal wo sich bei The Last Summer eine Lichtquelle auftat, der Bildtechniker hatte sich diese zu eigen gemacht und ein Lens Flare erscheinen lassen, manchmal sogar mehrere auf einmal. Generell sind wir kein Feind dieser Stilmittel, aber man sollte sie nur in Maßen genießen.

Die Schauspieler konnten uns ebenfalls nicht überzeugen. Sie wirkten durchweg gekünstelt, unecht und übertrieben aufgesetzt. Lediglich Griffin und Phoebe konnten etwas Authentizität beweisen, soweit ihr Drehbuch das zugelassen hat. Alle anderen Charaktere konnten nicht allein nur durch ihre Synchronisation dem Zuschauer den Spaß rauben. Auch ihre Charakterzeichnung war eher dürftig anstatt durchdacht.

Fazit der The Last Summer Kritik:

The Last Summer ist in unseren Augen grobe Zeitverschwendung. Es mangelt dem Netflix Film so ziemlich an jeder Ecke, die auch nur augenscheinlich relevant sein könnte. Von daher vergeben wir lediglich 2 von 5 möglichen Sternen in unserer The Last Summer Kritik.

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The Last Summer Trailer:

The Last Summer Fakten:

Besetzung: K.J. Apa, Maia Mitchell, Jacob Latimore, Halston Sage, etc.
Regisseur: William Bindley
Genre: Romantic Comedy (Liebeskomödie)
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: 109 Minuten
Network: Netflix



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