Marvel’s Jessica Jones Staffel 3 Kritik – Ist die Luft raus?

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Marvel’s Jessica Jones Staffel 3 Kritik

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Marvel’s Jessica Jones ©Netflix

Ab dem 14. Juni können wir die letzte überlebenden Marvel Serie auf Netflix in der mittlerweile 3. Runde begutachten. Wir erzählen euch in dieser Jessica Jones Staffel 3 Kritik, ob die Serie überhaupt noch lohnenswert ist.

Marvel’s Jessica Jones Staffel 3 Handlung:

Wir steigen bei der mittlerweile 3. Staffel von Marvel’s Jessica Jones genau dort ein, wo wir bei Staffel 2 aufgehört haben. So ist vor allem das gespaltene Verhältnis zwischen Trish und Jessica omnipräsent. Jessica ist weiterhin eine allzeit betrunkene Detektivin, die ihre Kräfte für ihre Arbeit nutzt. Trish wiederum hatte aufgrund der Ereignisse in Staffel 2 eine enorme Wandlung durchgemacht und besitzt mittlerweile ähnliche übermenschliche Fähigkeiten.

So beginnt Staffel 3 erstmal mit einer Episode aus der Sicht von Jessica, die den Grundstein für die spätere Handlung legt. Episode 2 zeigt die Geschehnisse aus der Sicht von Trish. Trotz dem Bruch der beiden führen ihre Wege wieder zusammen und beide beginnen an einem neuen, ungewöhnlichen Fall zu arbeiten. Hierbei treffen sie auf Eric, der ebenfalls besondere Fähigkeiten besitzt. So zeigen ihm seine Kopfschmerzen an, wenn sich besonders üble Menschen in seiner Nähe aufhalten, die weder Reue noch Moral oder Menschlichkeit besitzen. Dass sich dies in ihren Taten und Handlungen widerspiegelt, wird dem Zuschauer und auch unseren Protagonisten schnell bewusst.

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Marvel’s Jessica Jones ©Netflix

Marvel’s Jessica Jones Staffel 3 Kritik:

Jessica Jones ist die letzte überlebende Marvel Serie, die wir auf Netflix begutachten können. So wurden alle weiteren wie Daredevil, The Iron Fist und Luke Cage im Laufe des vergangenen Jahres abgesetzt. Nur Jessica Jones ist uns und den Marvel Fans da draußen noch geblieben. Dass nun aber die 3. Staffel wohl die letzte sein wird, ist dabei leider schmerzlich bewusst. Umso höher waren unsere Erwartungen an die finale Staffel von Jessica Jones.

Gerne haben wir uns Jessica Jones in den letzten Jahren angeschaut. Einerseits, weil uns das relativ bodenständige Setting mit der Detektivarbeit eine andere Herangehensweise an das Superheldentum präsentierte. Und andererseits weil der Charakter Jessica Jones und dessen Darstellung durch Krysten Ritter ebenfalls einzigartig war. Hier wird man auch von Staffel 3 nicht enttäuscht. In gewohnt kühler und zynischer Manier tritt unsere Superheldin, die diesen Titel alles andere als leiden kann, in die Geschehnisse ein. Dass sie dabei zum ersten Mal so wirklich lernt, wie es ist verletzlich zu sein, kommt ihrer Charakterwandlung ganz gelegen und zeigt eine neue Seite in ihrem sturen Dasein.