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Frank Grillo as Abe and Anthony Mackie as Paul in POINT BLANK ©Netflix

Point Blank Kritik

Seit diesem Wochenende können wir Anthony Mackie („Avengers„) in einem neuen Action-Thriller begutachten. Ob dieser etwas taugt, erfahrt ihr in unserer Point Blank Kritik.

Point Blank Handlung:

Paul führt ein harmonisches Leben mit seiner hochschwangeren Frau, und das obwohl er als Krankenpfleger einen relativ stressigen Job hat. Eines Tages trifft er auf einen unbekannten Patienten, der mit einer Schusswunde und aufgrund von Verletzungen nach einem Autounfall im Krankenhaus liegt. Der unbekannte Patient namens Abe wird verdächtigt den Staatsanwalt umgebracht zu haben und wird daher von der Polizei überwacht. Nun war Abe jedoch nicht alleine unterwegs sondern mit seinem Bruder Mateo. Dieser kidnappt kurzerhand die hochschwangere Ehefrau des Krankenpflegers Paul, damit dieser seinen Bruder Abe aus dem Krankenhaus befreit.

Anthony Mackie as Paul and Frank Grillo as Abe in POINT BLANK ©Netflix

Es startet ein Katz und Maus Spiel mit der Polizei, die natürlich nicht nur gute Absichten hat. Die zwei Brüder sind darüber hinaus im Besitz eines USB Sticks, der viele Cops als korrupt entlarven kann. Paul möchte jedoch einfach nur seine schwangere Frau retten und wird durch seine Beihilfe bald selbst als Verbrecher gesucht.

Point Blank Kritik:

Neben den unzähligen Romantic Comedies bringt uns Netflix in letzter Zeit auch den ein oder anderen Leckerbissen für die Actionfans unter uns. Wer mit John McClane oder John Wick eine tiefe Freundschaft führt, der mag sich vielleicht über das Streaming Angebot freuen. Wir hatten uns ebenfalls gefreut, mal wieder einen neuen Actionstreifen präsentiert zu bekommen.

Mit einer guten Besetzung, einer Handlung in Hinblick auf Korruption, Verbrechen und hochrangige Mordopfer, schlug unser Action-Herz erst einmal höher. Doch obwohl wir uns anfangs recht fröhlich auf Point Blank eingestellt haben, waren wir dann doch von seinem 0815-Dasein enttäuscht. Nichts Neues, keine Experimente in Sachen Filmkunst und vor allem kein Mitreißen ließen den Netflix Streifen in die Tiefen des Action-Einheitsbreis versinken.

Anthony Mackie as Paul and Marcia Gay Harden as Lt. Lewis in POINT BLANK ©Netflix

Bis auf ein paar wenige Faktoren wirkte die Handlung schmerzlich vertraut. Es gibt korrupte Cops, ein paar sympathische Verbrecher und eine Heldenfigur, die aus purem Zufall zwischen die Fronten geraten ist. Wer hierbei an zig verschiedene andere Actionfilme der vergangenen Jahre oder gar Jahrzehnte denkt, dem geht es wie uns.

Ein ausgeklügeltes und innovatives Konzept kann man Point Blank leider nicht andichten, egal wie viele Augen man zudrücken mag. Dadurch fällt es dem Netflix Film sichtlich schwer, Argumente zu liefern, damit sich Zuschauer gerade diesen Film anschauen. Klar haben wir das obligatorische Ballern, auch Nahkampf-Szenen werden hinzugefügt. Aber wer aktuell die Möglichkeit hat, sich einen anderen Actionfilm anzuschauen (vielleicht sogar „John Wick„), der wäre mit einer Alternative besser beraten.

Großartig philosophische oder tiefgründige Themen sucht man bei Point Blank vergeblich. An sich muss das nicht unbedingt bedeuten, dass wir es hier mit einem schlechten Film zu tun haben. Wie unzählige Actionfilme vorher auch, greift der Netflix Film zumindest oberflächlich Themen wie den Konflikt von Gut und Böse auf. Dies bleibt aber stets auf einem doch sehr einfältigen und simplen Level und kann dadurch nur schwer überzeugen.

Da Point Blank auch in vielen anderen Belangen nur schwer aus der Masse an Actionstreifen hervorragt, hätten wir uns zumindest bei Themen wie Korruption etwas mehr Tiefgang erhofft. Aber auch hier bleibt der Netflix Film weit hinter seinen Erwartungen. Er erweckt den Eindruck, als hätten die Macher auf die Schnelle einen Action-Einheitsbrei gekocht, den sie nun den Netflix Zuschauern hinklatschen.

Technisch gesehen kann Point Blank mit Sicherheit auch bei den großen Streifen mitspielen. Nichtsdestotrotz riss uns seine Action-geladenen Szenen nur selten vom Hocker. Hier fehlte etwas mehr Leidenschaft und das kleine Fünkchen Etwas, um den Film aus der breiten Masse hervorheben zu lassen.

Aufgrund der Auswahl an doch großen Schauspieltalenten, können wir an dieser Stelle kaum meckern. Wie bei vielen Actionfilmen fehlte zwar manchmal der gewisse Tiefgang, dies muss jedoch kein Indiz für eine schlechte Schauspielkunst sein. Trotz der Weichzeichnung der Charaktere lieferten die einzelnen Akteure eine authentische Performance in Point Blank.

Fazit der Point Blank Kritik:

Mit all seinen Stärken und Schwächen waren wir nur mäßig von dem neuen Netflix Action-Thriller überzeugt. Aufgrund dessen erreicht der Film in unserer Point Blank Kritik nur 2,5 von 5 Sterne.

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Point Blank Trailer:

Point Blank Fakten:

Point Blank ©Netflix

Besetzung: Frank Grillo, Anthony Mackie, Marcia Gay Harden, Teyonah Parris, Boris McGiver, Markice Moore, Christian Cooke etc.
Regisseur:  Joe Lynch  
Genre: Action
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: 114 Minuten
Network: Netflix

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Überblick der Rezensionen
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Juliane Klein
Direkt in die Popkultur hinein geboren, merkte Juliane bereits in ihren Kinderschuhen, dass Filme und Serien ein großes Hobby werden. Doch auch die Liebe zu Videospielen und Gaming wurde bereits in ihren Kindheit entfacht. Nach jahrelangem Konsum von verschiedensten verfilmten, animierten, geschriebenen und virtuellen Welten, möchte Juliane nun diese Leidenschaft an das World Wide Web weitergeben. Ihr Aufgabengebiet umfasst bei CitizenZ vor allem Filme und Games. Wer sich also schon immer gefragt hat, wer diese unzähligen Rom-Coms bei Netflix anschauen muss: das ist ihre Aufgabe. Dabei würde sie eigentlich am liebsten ein Fantasy Epos rezensieren und danach auf der PlayStation 4 ihren Emotionen freien Lauf lassen. By the way ist sie auch eine der Gründer von CitizenZ!

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