Haus des Geldes Staffel 3, Haus des Geldes Staffel 3 Kritik
Haus des Geldes Staffel 3 ©Netflix

Haus des Geldes Staffel 3 Kritik

Ab dem kommenden Wochenende haben Fans der spanischen Netflix Serie wieder Grund zur Freude. Denn ab dem 19. Juli startet die 3. Staffel. Ob sich diese lohnt oder eigentlich nur wieder das gleiche zeigt, erfahrt ihr hier in unserer Haus des Geldes Staffel 3 Kritik.

Haus des Geldes Staffel 3 Handlung:

Nach dem fulminanten Finale der 2. Staffel von Haus des Geldes, heißt es nun für die Gruppe erst einmal durchatmen. Der Professor, Tokio, Rio, Denver und die übrigen der Bande sind nun über den gesamten Globus verstreut. Manche machen es sich auf einer einsamen Insel gemütlich, andere wiederum genießen fremde Kulturen und die Freiheit, die der Milliarden Coup mit sich brachte.

Haus des Geldes Staffel 3 ©Netflix

Doch Tokio kann nicht lange auf der einsamen Insel bleiben. Sie sehnt sich nach Abenteuer und Action und verlässt daraufhin Rio. Beide begehen im Zuge dessen einen folgenschweren Fehler, als sie ihre Distanz mit einem Satelliten-Telefon überwinden möchten. Im Verlauf wird Rio von der Polizei eingefangen und wird nun an einem unbekannten Ort festgehalten und gefoltert.

Um Rio zu befreien trifft die gesamte Truppe unter der Leitung des Professors und einer neuen Spielerin namens Lissabon zusammen. Sie planen einen neuen Coup um auf sich aufmerksam zu machen und Rio eventuell zu retten. Auch dieses mal greifen sie nach den Sternen und wollen die Zentralbank mitsamt den Goldreserven ausrauben. Ob sie das schaffen, und welche Gefahren dieses mal auf sie warten, könnt ihr bald auf Netflix selbst begutachten.

Haus des Geldes Staffel 3 Kritik:

Wer bei diesem Plot das Gefühl hat, er wäre einem sehr vertraut, der ist hier auf der richtigen Seite. Trotz dem anfänglichen Fokus auf ein vermeintlich unbeschwertes Leben unser Protagonisten, finden wir uns doch relativ schnell wieder in der gewohnten Bankraub-Handlung wieder. So sehen wir, ähnlich wie auch in Staffel 1, die Planung des Coups und natürlich die Ausführung. Doch trotz dieser Parallelen, fühlt sich diese Staffel etwas anders an.

Haus des Geldes Staffel 3 ©Netflix

Einerseits liegt das daran, dass manche „Helden“ nicht mehr dabei sind. Andererseits wird uns eine neue Thematik präsentiert, auf welche wir in den folgenden Abschnitten noch zu sprechen kommen werden.

Kommen wir erst einmal zur Story. Viel neues bekommen wir hier in der groben Struktur leider nicht präsentiert. Wir haben selbstverständlich bereits vor den Geschehnissen einen Plan, welcher anscheinend noch vor der Zeit des ersten Raubs in der Notenbank ausgetüftelt wurde. So lässt diese chronologische Abfolge einen bitteren Beigeschmack. Man hatte als Zuschauer das Gefühl, dass diese Planung lediglich in diese Zeitspanne gesteckt wurde, um einerseits den Charakter Berlin noch weiterhin mitspielen zu lassen. Und andererseits hätte die Planung an keiner anderen Stelle stattfinden können.

Haus des Geldes Staffel 3 ©Netflix

Dass es sich aufgrund dessen etwas künstlich anfühlt, können wir nachvollziehen. Nichtsdestotrotz schafften es die Macher dennoch eine mehr oder weniger schlüssige Aneinanderreihung von Ereignissen entstehen zu lassen. Dadurch haben wir auch dieses mal wieder einen fast unbezwingbaren Plan, der eigentlich nicht scheitern kann. Und obwohl die Parallele zur ersten Staffel offensichtlicher nicht sein könnte, konnten die Macher von Haus des Geldes noch ein paar Schippen oben drauf legen. So wurde nicht nur der Schwierigkeitsgrad des Bankraubs erhöht. Auch interessante neue Themen, welche schon in den vorherigen Staffeln kurz angeschnitten wurden, werden in ein neues Licht gerückt.

Die bereits erwähnte, neue Thematik, bezieht sich vor allem auf einen leicht politischen Faktor. Da Rio zu Beginn der 3.Staffel von Haus des Geldes gefangen genommen wird und auch gefoltert wird, werden hier vor allem essentielle Menschenrechte angesprochen. Dies gibt der Netflix Serie eine neue Nuance, die wir so nur begrüßen können.

Auch dieses mal besticht Haus des Geldes wieder durch seine solide technische Umsetzung. Die Begebenheiten rund um den Raub hätte auch kein Hollywood Actionfilm besser inszenieren können. Gepaart mit den gewohnten Protagonisten, die mal mehr und mal weniger die Publikumslieblinge darstellen, haben wir auch in Haus des Geldes Staffel 3 eine gute Gesamtkomposition.

Jedoch konnten wir auch hier wieder eine kleine Kritik in Sachen Schauspieler anmerken. Bereits in den vorherigen Staffeln waren wir nur bedingt von manch Schauspielkunst überzeugt. Vor allem Tokio und Denver waren an einigen Stellen extrem überzeichnet und wirkten daher künstlich. Auch in Staffel 3 ist uns dieses kleine Manko aufgefallen. Ob dies nun auf Basis der Schauspieler oder der unglücklichen Charakterzeichnung des Drehbuchs passiert ist, kann man an dieser Stelle nur spekulieren.

Fazit

Obwohl in der Tat gewisse Parallelen zur ersten Staffel Haus des Geldes existieren, fanden wir doch auch Staffel 3 wieder solide und vor allem spannend. Aufgrund dessen vergeben wir der Serie 3,5 von 5 Sternen in unserer Haus des Geldes Staffel 3 Kritik.

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Haus des Geldes Staffel 3 Trailer:

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Haus des Geldes Staffel 3 Fakten:

Besetzung:  Álvaro Morte, Pedro Alonso, Úrsula Corberó, Miguel Herrán, Alba Flores, Jaime Lorente, Itziar Ituño etc.
Regisseur:  Álex Pina
Genre: Heist, Krimi, Thriller  
Produktionsland: Spanien
Erscheinungsjahr: 2019
Länge:  41–55 Minuten
Network: Netflix


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Juliane Klein
Direkt in die Popkultur hinein geboren, merkte Juliane bereits in ihren Kinderschuhen, dass Filme und Serien ein großes Hobby werden. Doch auch die Liebe zu Videospielen und Gaming wurde bereits in ihren Kindheit entfacht. Nach jahrelangem Konsum von verschiedensten verfilmten, animierten, geschriebenen und virtuellen Welten, möchte Juliane nun diese Leidenschaft an das World Wide Web weitergeben. Ihr Aufgabengebiet umfasst bei CitizenZ vor allem Filme und Games. Wer sich also schon immer gefragt hat, wer diese unzähligen Rom-Coms bei Netflix anschauen muss: das ist ihre Aufgabe. Dabei würde sie eigentlich am liebsten ein Fantasy Epos rezensieren und danach auf der PlayStation 4 ihren Emotionen freien Lauf lassen. By the way ist sie auch eine der Gründer von CitizenZ!

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