Sintonia Kritik – Netflix Telenovela für Teenies

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Sintonia
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Sintonia Kritik

Seit dem 09. August steht auf Netflix eine brasilianische Dramaserie bereit. Wir haben für euch die erste Staffel angeschaut, und erzählen euch in unserer Sintonia Kritik, warum die Serie nicht für jeden Zuschauer gemacht ist.

Sintonia Handlung:

Unsere Protagonisten in Sintonia sind enge Freunde und versuchen ihre Jugend so gut wie möglich in den Favelas von Brasilien zu meistern. Rita versucht sich mit dem Verkauf von Schmuggelware und dem gelegentlichen Drogenhandel über Wasser zu halten. Nando nimmt jegliches Angebot an, um in der Drogenorganisation aufzusteigen und seinem Kartell-Boss zu gefallen. Doni wiederum möchte mit seiner Musik groß raus kommen.

Sintonia ©Netflix

Verbunden sind die drei über eine enge Freundschaft und natürlich über ihre Stadt. Neben Drogen und Musik, spielt auch die Religion bei ihnen eine große Rolle.

Sintonia Kritik:

Wer sich den Trailer zu Sintonia angeschaut hat, der bemerkt relativ schnell, dass diese Serie erneut für ein etwas jüngeres Publikum ausgelegt ist. Trotz ihrer zeitweisen Brutalität und der Drogenthematik, begleiten wir das Leben von drei Teenagern, bzw. jungen Erwachsenen. Obwohl uns dies eher wenig abschreckt, konnten wir der neuen brasilianischen Serie jedoch nichts abgewinnen.

Sintonia ©Netflix

Die Handlung klingt hierbei wie jede andere, die in Südamerika spielt. Es scheint, als würde man in einer brasilianischen Serie, die für den globalen Markt geschaffen wird, nicht drumherum kommen, der Kriminalität einen riesigen Schauplatz zu gönnen. Das macht Sintonia vielleicht salonfähig, aber dadurch katapultiert sie sich auch selbst ins Aus. Die Storyline präsentiert keine neuen Wendungen, und wirkt teilweise zu konstruiert um mit Authentizität punkten zu können.

Neben der omnipräsenten Kriminalität, werden noch weitere Themen besprochen, die ebenfalls nichts neues darstellen können. Ein junger Musiker, der versucht den großen Durchbruch zu erlangen, scheint aktuell ein typisches Klischee in der Teenager Film- und Serienwelt zu sein. Mit Sicherheit finden solche Themen einen großen Anklang in der hiesigen Serienwelt, vor allem bei jüngeren Zuschauern, uns konnte die Serie aber dennoch nicht überzeugen. Obwohl wir keine Feinde solcher Themen sind, fehlt es ihnen bei Sintonia an Originalität, Individualität und Kreativität.

Sintonia ©Netflix

Obwohl man mit Sicherheit bei den oben genannten Kritikpunkten noch ein Auge zudrücken konnte, war es dann doch die Machart der Serie, die sie für uns unschaubar gemacht hatte. Der technische Aspekt, mitsamt der Kamera, den Schauspielern und dem Drehbuch, lässt Sintonia zu einer Telenovela verkommen. Schockmomente und Gefühle der Protagonisten werden künstlich in die Länge gezogen, indem die Kamera ein paar Sekunden länger als gewollt auf die Gesichter hält.

Selbst Daily-Soaps wie GZSZ wirken etwas hochwertiger und authentischer als Sintonia. Das liegt jedoch nicht nur am Stil einer Telenovela sondern auch an den Schauspielern. Wir müssen zugeben, dass wir lang keine so miese schauspielerische Leistung gesehen haben, wie es manch einer bei Sintonia zeigt. Dabei sind zwar mit Sicherheit nicht alle Charaktere schlecht dargestellt. Aber bei einigen, und leider bei zu vielen, fragen wir uns doch, wie diese an den Job gekommen sind.

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Fazit

Dieses starke Telenovela Feeling, das wir beim Anschauen von Sintonia bekommen haben, trifft sicherlich nicht jeden Geschmack. Unseren hat es auf jeden Fall nicht getroffen und wir vergeben daher in unserer Sintonia Kritik lediglich 1,5 von 5 Sterne.

Sintonia Trailer

Sintonia Fakten

Besetzung: MC JottaPê, Christian Malheiros, Bruna Mascarenhas etc. 
Regisseur: Kondzilla
Genre: Drama
Produktionsland: Brasilien
Erscheinungsjahr: 2019
Länge:  36-47 Minuten 
Network: Netflix


Sintonia

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Juliane Klein
Juliane Klein
Direkt in die Popkultur hinein geboren, merkte Juliane bereits in ihren Kinderschuhen, dass Filme und Serien ein großes Hobby werden. Doch auch die Liebe zu Videospielen und Gaming wurde bereits in ihren Kindheit entfacht. Nach jahrelangem Konsum von verschiedensten verfilmten, animierten, geschriebenen und virtuellen Welten, möchte Juliane nun diese Leidenschaft an das World Wide Web weitergeben. Ihr Aufgabengebiet umfasst bei CitizenZ vor allem Filme und Games. Wer sich also schon immer gefragt hat, wer diese unzähligen Rom-Coms bei Netflix anschauen muss: das ist ihre Aufgabe. Dabei würde sie eigentlich am liebsten ein Fantasy Epos rezensieren und danach auf der PlayStation 4 ihren Emotionen freien Lauf lassen. By the way ist sie auch eine der Gründer von CitizenZ!

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