©Lucasfilm/Disney Obi Wan Kenobi Serie Disney+ Ewan McGregor
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Viele dachten es würde nie passieren aber wie wir wissen denkt nur ein Sith in Absoluten. So wurde nun endlich von offizieller Seite eine „Obi Wan“-Serie für den Streamingservice Disney+ bestätigt

Heute vor einer Woche hieß es endlich aufatmen für Fans der Star Wars Saga. Denn nach vielen Spekulationen und Gerüchten haben die Verantwortlichen bei Disney nun eine Obi Wan Serie bestätigt. Vorerst wird diese nur auf dem US-Streamingservice Disney+ verfügbar sein. Ob und wie es das Format nach Deutschland schaffen wird, bleibt vorerst abzuwarten.

Die Serie stellt somit die dritte Star Wars Serie für Disney+ dar. Bislang ebenfalls angekündigt sind die Serie The Mandalorian sowie eine weiteres, noch unbetiteltes Projekt. Ewan McGregor wird seine titelgebende Rolle zum vierten Mal aufnehmen. Zum ersten Mal verkörpert wurde der Charakter in 1977 von Alec Guiness. Obwohl McGregor in 2005 das letzte Mal als Obi Wan in einem Film zu sehen war, wurden einige Lücken seiner Story bereits im erweiterten Star Wars Universum durch Serien wie „Star Wars: The Clone Wars“ und „Star Wars: Rebels“ sowie mehrere Bücher gefüllt. Doch welchen Bereich seines Lebens könnte die Disney+ Serie nun beleuchten?

Die wahrscheinlichsten Zeitabschnitte

Obwohl die Serie sich noch in einer frühen Phase ihrer Entstehung befindet wird davon ausgegangen, dass Handlung größtenteils nach „Die Rache der Sith“ spielen wird. Aufgrund des massiven Budgets das Disney in die Serie stecken wird könnte es durchaus auch sein, dass durch digitale Verjüngung eine frühere Phase des Lebens von Obi Wan beleuchtet wird. Aber die große Lücke zwischen der Prequel- und der Original-Trilogie zu schließen scheint die bessere Wahl, sowohl von der darstellerischen wie auch der erzählerischen Sicht.

Was wissen wir also bereits über Kenobis Zeit abseits der allseits bekannten Filme aus dem Star Wars Kanon? Der Roman „Ahsoka“ von 2016, der 18 Jahre vor „Eine neue Hoffnung“ spielt, zeigt Obi Wan in den frühen Tagen seines Exils. Während er große Teile seiner Zeit mit Meditation und in Kommunikation mit der Macht verbringt, baut sich eine Beziehung zum Machtgeist von Qui-Gon Jinn weiter aus. Dieser überzeugt ihn immer weiter davon, sich von Vergangenem zu lösen. Kenobi wird immer mehr zu einer Figur die einem Mönch ähnelt und hält aus der Ferne ein wachendes Auge auf den jungen Luke Skywalker.

War Kenobi wirklich durchgehend auf Tatooine?

Während Lukes Onkel Owen Lars dem Jediritter jeglichen Kontakt mit Luke verbietet, schreibt Kenobi an Tagebüchern die dazu bestimmt sind, Skywalker bei seinem künftigen Training zu unterstützen. Der Inhalt dieser Bücher wurde erstmals Jason Aarons und Simone Bianchis Werk „The Last of His Breed“ im Jahre 2015 erkundet. Darin beschreibt Obi Wan seinen Kampf gegen den Ganoven Jabba the Hutt, welcher ihn zum ersten Mal seit vielen Jahren sein Lichtschwert wiederaufnehmen lies. Im Zuge dieser Geschichten wird Kenobi zu einer Art Revolverhelden, was eine perfekte Vorlage für die kommende Serie bieten könnte.

Nicht zu ignorieren bleibt auch, dass Darth Maul nach seiner Niederlage in „Eine dunkle Bedrohung“ wiederbelebt wurde und bereits in der „Star Wars: Clone Wars“ Serie erneut zu sehen war. Hier wurde er final von Kenobi niedergestreckt, doch große Teile seiner Zeit zwischen dem Film und der Serie sind weiterhin unerkundet. Könnten die beiden alten Widersacher sich bereits vor dieser Zeit nochmals über den Weg gelaufen sein? Und wenn ja, wird es dieser Handlung in die Serie schaffen?

Für die meisten Fans macht es Sinn, dass Obi Wan seine gesamte Zeit im Exil auf Tatooine verbracht hat aber dies muss nicht unbedingt der Fall sein. Sowohl die Ereignisse seiner Tagebücher wie auch die Handlung des Films „Solo“ spielen zu etwa zu dieser Zeit. Es wäre anzunehmen, dass Kenobis Kampf gegen Jabba seine Organisation so sehr gestört hat, dass dies auch dem größeren Verbrecher-Syndikat „Crimson Dawn“, welches von Darth Maul geführt wurde, nicht verborgen bleibt. Die Serie könnte als gut und gerne weit abseits von Tatooine spielen und den Jedi dabei zeigen, wie Crimson Dawn nach und nach dem Erdboden gleich macht. Dies würden den Fans nicht nur ein Wiedersehen der beiden Erzfeinde ermöglichen, sondern gleich auch noch offene Enden des „Solo“-Films zum Abschluss bringen.

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