The Irishman – Die ersten Kritiken sind da!

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Im November startet der langersehnte Film endlich auf Netflix. Was die ersten The Irishman Kritiken sagen, erfahrt ihr hier.

Martin Scorsese hat es mal wieder getan. Er entwickelte einen Film basierend auf einem Buch von Charles Brandt, der mal wieder ganz klassisch in das Mafia Thema einsteigt. Dazu konnte er so einige Schauspiel-Größen gewinnen, die mit diesem Thema ziemlich vertraut sind. The Irishman startet gemeinsam mit Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci und vielen vielen mehr am 27. November auf Netflix.

Während wir uns noch ein wenig gedulden müssen, um unsere eigene The Irishman Kritik zu veranlassen, so konnten ausgewählte Zuschauer den Film beim New York Film Festival bereits anschauen. Die wichtigsten Kritiken der großen Rezensenten haben wir hier für euch zusammengefasst.

The Hollywood Reporter:

Der Kritiker geht hier auf die Laufzeit von sage und schreibe 3,5 Stunden ein, betitelt den Film jedoch als „Deluxe Cinema“. Das Drama besticht vor allem durch die Performances der drei Protagonisten, die auf den Punkt gebracht seien. Hier gibt Robert De Niro eine nuancierte Darstellung seines Charakters Frank. Al Pacino gibt sich ebenfalls von seiner besten Seite als Jimmy Hoffa. Joe Pesci, der aus seiner Rente auftaucht, zeigt ebenfalls eine hervorragende Darstellung.

Laut dem Kritiker lenkte die Kombination aus Visual Effects und Makeup, die die Protagonisten 20 und 30 Jahre jünger erschienen ließen, erst einmal vom eigentlichen Geschehen ab. Der Film funktioniert nichtsdestotrotz am besten, wenn der bestehende Konflikt des Dramas sich auf die drei zentralen Figuren fokussiert.

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Vanity Fair:

Der Kritiker der Vanity Fair bezeichnet The Irishman als äußerst vertraut, wenn man die Geschichte rund um Frank Sheeran oder alte Werke von Scorceses kennt. Dabei verbindet der Filmemacher das düstere Material der Geschichte mit Aspekten, die wir bereits aus „Goodfellas“ oder „Casino“ kennen.

The New York Post:

Auch der Kritiker der New York Post geht erst einmal auf die Laufzeit von 3,5 Stunden ein und gibt den Ratschlag vorab einen dicken Energy Drink zur Hand zu nehmen. The Irishman hatte ihm sichtlich Spaß bereitet, doch der umwerfende Film verlangt die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer. In Hinblick auf den Verjüngungsprozess im Film bezeichnet dieser Kritiker diesen als gelegentlich gruselig aber dennoch cool. Laut dem Kritiker ist Scorsese hier etwas atemberaubendes gelungen, was niemals langweilig wird.

The New York Times:

Die Kritik der New York Times beschreibt The Irishman als eher ungewöhnlich für einen Scorsese. Im Gegensatz zu seinen früheren Mafia Filmen macht er seinen Figuren nicht zu Helden und Anti-Helden, sondern zu menschlichen Figuren, die beides sein können. Laut dem Kritiker ist der Film das wohl am wenigsten sentimental Mafia Werk des Filmemachers, aber dafür das wohl am ergreifendste. An die Verjüngungseffekte muss sich der Zuschauer erst einmal gewöhnen, was im Laufe des Films aber ausgeblendet wird.

Während die New York Times sehr positiv über The Irishman spricht, ist es vor allem die schauspielerische Leistung von Joe Pesci, die hier Eindruck hinterlassen hat. Sie wird gar als Offenbarung bezeichnet, was unsere Erwartungen nur noch mehr steigert.

The Guardian:

Der Kritiker des Guardians besagt, dass die Qualität von The Irishman hauptsächlich dank Netflix zustande kam, da der Streaming Gigant das Budget von rund 150 Mio. Dollar stemmte. Der Verjüngungsprozess kreiert zwar keinen natürlichen Look, dafür aber eine leicht albtraumhafte Szenerie. Die Kritik von The Guardian lobt den Film mit seinem Design, den Darstellern und vor allem seinem Selbstbewusstsein. Es scheint als würde Scorsese mit The Irishman auf seine beispiellose Karriere zurückblicken. Am Ende werden die Zuschauer eindringlich daran erinnert, dass man gewalttätige Männer und die Trümmer, die sie hinterlassen, nicht idealisieren sollte.

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Juliane Klein
Juliane Klein
Direkt in die Popkultur hinein geboren, merkte Juliane bereits in ihren Kinderschuhen, dass Filme und Serien ein großes Hobby werden. Doch auch die Liebe zu Videospielen und Gaming wurde bereits in ihren Kindheit entfacht. Nach jahrelangem Konsum von verschiedensten verfilmten, animierten, geschriebenen und virtuellen Welten, möchte Juliane nun diese Leidenschaft an das World Wide Web weitergeben. Ihr Aufgabengebiet umfasst bei CitizenZ vor allem Filme und Games. Wer sich also schon immer gefragt hat, wer diese unzähligen Rom-Coms bei Netflix anschauen muss: das ist ihre Aufgabe. Dabei würde sie eigentlich am liebsten ein Fantasy Epos rezensieren und danach auf der PlayStation 4 ihren Emotionen freien Lauf lassen. By the way ist sie auch eine der Gründer von CitizenZ!

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