Raising Dion Kritik – Schon wieder neue Superhelden?

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Raising Dion
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Raising Dion Kritik

Am Freitag startet auf Netflix eine neue Superhelden Serie. Obwohl diese das Thema etwas differenziert angeht, stellt man sich dennoch die Frage, ob wir schon wieder eine Superhelden Serie benötigen. Wir denken, dass wir genau diese gebraucht haben. Warum? Das erzählen wir euch in dieser Raising Dion Kritik.

Inhaltsverzeichnis:


Raising Dion Handlung:

Nicole hat es in ihrem Leben nicht leicht. Gerade erst verlor sie in einem verheerenden Sturm ihren Mann Mark (Michael B. Jordan), und muss nun die Erziehung ihres Sohnes Dion allein bewältigen. Hinzu kommt, dass Dion eines Tages seltsame Kräfte entwickelt, die sie erst einmal geheim halten möchte.

Raising Dion, Alisha Wainwright, Ja'Siah Young
©Netflix

Grund hierfür ist die Angst, Dion auch noch zu verlieren, falls jemand heraus finden sollte, wozu er fähig ist. Raising Dion behandelt aber nicht nur die neu gewonnenen Kräfte des kleinen Sohnemanns, sondern auch die alltäglichen Probleme und Schwierigkeiten, mit denen eine alleinerziehende Mutter zu kämpfen hat. Einen Verbündeten findet sie hierbei in Pat, dem besten Freund ihres verstorbenen Mannes. Wie genau die Netflix Serie ausgeht, wollen wir allerdings an dieser Stelle nicht verraten.

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Raising Dion Kritik:

Obwohl die Story von Raising Dion mit Sicherheit kein neues Konzept beinhaltet, waren wir dennoch von ihrer Aufmachung angetan. Sind zwar der eigentliche Aufhänger der Serie die Kräfte des jungen Dions, so werden diese jedoch oft bewusst in den Hintergrund gestellt. Vielmehr ist es das persönliche und sehr intime Drama in der Beziehung von Mutter und Sohn, und die Bewältigung von Verlust und gravierenden Lebensveränderungen, die bei Raising Dion in den Vordergrund drängen. Das macht die Serie in unseren Augen nicht nur auf eine ehrliche Art und Weise. Sie ist darüber hinaus auch einzigartig in ihrer Herangehensweise.

Raising Dion, Michael B. Jordan, Alisha Wainwright
©Netflix

Die Umstände, die mit der Superhelden-Thematik einhergehen, empfindet man daher oft als erfrischende und ungewöhnliche Zugabe. Denn dadurch passt die Serie nicht nur in das Genre Drama, sondern noch in viele weitere Genres hinein. Nichtsdestotrotz hätten wir uns trotz all dem Lob ein etwas anderes Ende gewünscht. Dieses hatte uns doch sehr stark an Stranger Things erinnert und passte in unseren Augen nicht so gut zum Gesamtkonzept. Wir sind gespannt, ob die Macher der Serie eine 2. Staffel konzipieren. Die Möglichkeit und verschiedene Optionen haben sie sich auf jeden Fall offen gelassen.

Spätestens nach den ersten beiden Episoden wird jedem Zuschauer klar sein, dass es sich bei Raising Dion nicht um eine gewöhnliche Superhelden Serie handelt. Wir haben keine aufgebrezelten Helden im Topmodel Look, die sich miteinander verbünden um die Welt zu retten. Wir haben keine Szenerie voller Technik, Brimborium und Hightech-Kostümierungen. Wir haben Szenen aus dem echten Leben. Eine alleinerziehende Mutter, die strauchelt und ihren Sohn, der plötzlich seltsame Kräfte entwickelt.

Raising Dion, Ja'Siah Young
©Netflix

In so einem Setting stellt sich einem die Frage, was ein Superheld wirklich ausmacht. Wir brauchen weder Marvel noch DC oder sonstiges um zu verstehen, dass auch in der Realität Helden tagtäglich agieren. Raising Dion gibt dem Zuschauer zu verstehen, dass der Begriff für viel mehr steht, als für ungewöhnliche Kräfte. Die Netflix Serie ist daher ein toller und schöner Liebesbeweis an all die Menschen in unserem Umfeld, die unsere ganz persönlichen Superhelden sind, und das Tag ein und Tag aus.

Großes Lob wollen wir vorrangig an Ja’Siah Young aussprechen, der die Rolle des Dion übernahm. Mit seinen jungen Jahren und in der Rolle als Hauptcharakter konnte er durchweg überzeugen. Er hat mit Sicherheit keine einfache Rolle und ist daher umso mehr für seine ehrliche Darbietung zu würdigen. Aber auch die anderen Schauspieler, mitunter Alisha Wainwright als Nicole, lieferten authentische und solide Leistungen, die Raising Dion zu dem macht, was es ist. Eine gute Drama Serie mit interessanten und faszinierenden Superhelden- und Mystery-Elementen.

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Fazit:

Am Ende der Serie hat man kaum das Gefühl, man hätte hier eine klassische Superhelden Serie angeschaut. Wir waren begeistert und froh, mal eine andere Art von Superhelden sehen zu können. Daher vergeben wir in unserer Raising Dion Kritik 4 von 5 Sterne.

Raising Dion Trailer

Raising Dion Fakten

Raising Dion Poster
©Netflix
  • Besetzung: Alisha Wainwright, Ja’Siah Young, Michael B. Jordan, Jason Ritter, Jazmyn Simon
  • Drehbuch: Carol Barbee
  • Genre: Superhelden, Drama
  • Produktionsland: USA
  • Release: 04.10.2019
  • Länge: 42-50 Minuten    
  • Network: Netflix
Raising Dion

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