Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint Test – Neues Land, neue Sitten

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Story
85 %
Gameplay
90 %
Grafik
85 %
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Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint Test

Erlebe mit Ghost Recon Breakpoint einen Militär-Shooter in einer vielseitigen & feindseligen offenen Spielwelt, den du allein oder mit bis zu 4 Spielern im Coop-Modus spielen kannst. Schließe dich mit Freunden zusammen und erlebe übergreifenden Fortschritt von der Hauptkampagne zum PvP oder Raids.

Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint Story:

Verletzt, gejagt und hilflos musst du deine Überlebenskünste auf die Probe stellen und dich zur Wehr setzen. Wie es halt so ist in einem fremden Land, muss man sich erstmal in der schönen und detailreichen Landschaft zurecht finden und, um näher an sein Ziel zu kommen, auch Kontakte knüpfen. Ghost Recon Breakpoint ist eine eigene und neue Story mit vielen schlichten aber ausreichenden RPG-Elementen (weiterhin ausgebaut von Wildlands) um einen langanhaltenden Zeitvertreib zu haben.

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Mit einer Mission bist du mit deinem Einsatztrupp in Helis unterwegs als ihr plötzlich von einem Angriff aus dem Nichts überrascht werdet. Nach der Charaktererstellung geht es auch schon direkt los. Sobald du wieder zu dir kommst, analysierst du die Lage und suchst erstmal nach Überlebenden und merkst zu deinem Erstaunen, dass der Punisher (MARVEL) soeben die Überlebenden einen nach dem anderen hinrichtet. Dein Charakter hat schon mit dem Punisher gedient und hat daher eine Bindung zu ihm. Jedoch wundert man sich nur warum er jetzt so handelt. Auf der Flucht lernst
du erstmal die einheimischen des Landes kennen und erfährst auch, was in diesem Land gerade vorgeht. Um von diesem Land zu kommen, müssen einige Hindernisse, die von der lokalen Militia aufgestellt sind, beseitigt werden und so erreichst du deine Ziele und hilfst die Natives auch ein besseres Leben zu führen.

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Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint Test:

Die Story ist recht überzeugend und hat eine gewisse Tiefe, die in Filmsequenzen dargestellt wird. Bekannte Schauspieler wie der Punisher aus der MARVEL-Serie sind in dem Spiel als Charakter zu sehen und verleiht dem Ganzen eine professionelle Atmosphäre. Das Land wird unterdrückt, die ganze Technik von der Miliz entwendet und die Bürger des Landes allen Freiheiten entzogen. Um an deine eigene Ziele zu kommen, gehst du natürlich Hand in Hand mit den leidenden Bürgern des Landes und erhälst als Dank natürlich jede Menge Support. Eine Hand wäscht eben die andere. So bleibt es auch dabei, man erkundet die Welt und findet überall Häuser, Hütten, Fabriken, die man infiltrieren kann und so an immer bessere Ausrüstung kommt um den immer stärker werdenden Gegnern auch gewachsen zu sein. Der Spielspaß nimmt zunehmend Fahrt auf, da man auch Gegner trifft, gegen die man vorerst überhaupt keine Chance hat. So kommt man auch in dieser Welt herum, sammelt Ausrüstung, Zutaten und lernt Bürger kennen, die bestimmtes Fachwissen haben, um einen immer näher ans Ziel zu bringen.

Da das Ganze schon ein Shooter-Rollenspiel ist, hat man dementsprechend eine große Auswahl an Waffen, Ausrüstung, Fähigkeiten, Fahrzeugen und optischen Veränderungen für den Charakter. Man kann Waffen anhand von Blaupausen erstellen lassen oder man kauft jegliche Ausrüstung bei dem Händler des Vertrauens. Wie man es von Rollenspielen kennt, passt die gefundene Ausrüstung nicht immer zu den schon ausgerüsteten zusammen also hat man hier die Option „nur sichtbare Ausrüstung“ anzulegen, um das Erscheinungsbild des Charakters immer für das Auge attraktiv zu gestalten. Zudem kann man natürlich gegen Echtgeld einiges kaufen oder man lootet über den Ubisoft Club einiges ab, die auf jeden Fall nice-to-have sind. Man lebt sich schnell in die Welt hinein und ich bin echt gespannt, was das Endgame zu bieten hat. Zurzeit fehlen die 3 CPU-Begleiter, wie man es aus Wildlands kennt. Die Begleiter, die eine gute Hilfe in manch Situationen gewesen sind oder das größte Hindernis in anderen. Man kommt gut alleine zurecht, nur kann man sich mit den Bots daran gewöhnen, wie es ist in einem Squad zu spielen.

Tom Clancy’s Ghost Recon® – BIWAK

Grafisch kann man schon einen Unterschied zu Wildlands feststellen. Ich hatte gehofft, die Grafik von Breakpoint würde mich umhauen, da seit Wildlands einige Jahre verstrichen sind aber naja, schon eine Besserung. Ubisoft wird mit Sicherheit einige der vorhandenen Bugs entfernen, obwohl mir manche Bugs in einigen Situationen echt das Leben gerettet haben. Wenn man mit Wildlands schon gut zurecht gekommen ist, wird man bei Breakpoint keinerlei Schwierigkeiten haben. Dieselbe Steuerung kann man weiterhin benutzen und muss sich nicht an eine neue gewöhnen, nur an die zusätzlichen Items und Ausrüstung, die man noch verwenden kann. Eine große Verbesserung merke ich beim Fahren. Das Handling des Fahrzeugs ist wesentlich präziser und angenehmer als bei Wildlands.

Fazit:

Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint ist durchaus sehr gelungen. Ubisoft hat die wesentlichen Features eines Shooters und eines Rollenspiels gut zusammengefasst und die Grundprinzipen eines Soldaten optimal in das Spiel mit eingebunden. BIWAKS (Lagerfeuer) bieten auf der ganzen Map Schnellreiseziele um so nah wie möglich an eine Mission zu spawnen. Die Collectables in dem Spiel sind unzählig und einige auch nur erkennbar, wenn man mit verschiedenen Menschen gesprochen hat und so aus dem Zusammenhang herausfindet, wo man zu suchen hat.

Fakten:

Genre: Shooter
Land: Frankreich
Release: 4. Oktober 2019
Publisher: Ubisoft
Verfügbar für: PlayStation 4, Xbox One, Google Stadia, Microsoft Windows [Anzeige]

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Story
85 %
Gameplay
90 %
Grafik
85 %

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