Death Stranding Test – Eine Lieferung für alle die Mindfuck lieben

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Death Stranding Test

Seit dem 08. November kann man nun endlich selbst in den Genuss des neuesten Games von Hideo Kojima kommen. Ob sich das aber wirklich lohnt, oder der Hype unberechtigt ist, ist definitiv eine Streitfrage, auf die wir hier in unserem Death Stranding Test eingehen möchten.

Inhaltsverzeichnis:


Death Stranding Handlung:

Sam Porter Bridges, unser Protagonist wird dazu auserkoren die USA, bzw. in diesem Fall die UCA wieder miteinander zu verknüpfen. Um die einzelnen Knotenpunkte herzustellen, müssen wir durch das karge und trostlose Nordamerika wandern und verschiedene Botengänge ausführen.

Währenddessen gibt es allerdings die GD, die uns an verschiedenen Orten das Leben zur Hölle machen wollen. Dabei handelt es sich um seltsame Wesen, womöglich aus dem Jenseits, die uns liebend gerne mit in den Tod reißen möchten. Unterstützung bekommen wir von verschiedenen Charakteren und einem sogenannten BB, ein Baby welches an unseren Anzug geschnallt wird, damit wir besagte GDs auch wirklich sehen. So beginnt unsere Reise und wir arbeiten uns von Ort zu Ort durch um unsere Frachten auszuliefern, und ein wenig Sinn in die seltsame Welt von Death Stranding zu bringen.

Death Stranding Gameplay:

Die Handlung von Death Stranding beschreibt auch weitestgehend das eigentliche Gameplay. Jedoch zeigt sich bei Death Stranding erstmal eine Liebe zum Realismus. Das gipfelt in einem menschlichen Tetris-Spiel, wenn wir versuchen unsere Fracht, Köfferchen und Utensilien auf Sams Rücken zu platzieren. Durch die Ladung, die wir an uns tragen, ändert sich auch das Gameplay. Wir laufen schwerfälliger, wir können kaum das Gleichgewicht halten und wenn es brenzlig wird, gestaltet sich eine potentielle Flucht als unmögliches Unterfangen.

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Death Stranding Kritik:

Um Death Stranding existierte im Vorhinein ein gigantischer Hype. Nur in den seltensten Fällen, wenn überhaupt, kann ein Spiel einem derartigen Hype gerecht werden. Auch wir finden, dass die Aufregung rund um das Game ein wenig aufgebauscht wirkt. Das bedeutet jedoch nicht, dass uns das Spiel keinen Spaß macht. Ganz im Gegenteil! Trotz seines Einfach Charakter bzw. Gameplays hat Death Stranding für uns ein hohes Suchtpotential. Aufträge annehmen, erledigen und dadurch dem Pazifik ein Stück näher kommen, klingt zwar nicht spannend, ist es aber in unseren Augen trotzdem.

Story Kritik:
Abgesehen von dem eigentlichen Gameplay, ist Death Stranding in eine irre Story eingebettet, die dem Spiel einen äußerst mysteriösen Charakter verleiht. Darüber hinaus kann man es kaum abwarten, bis uns die nächste Videosequenz ein wenig mehr Aufschluss über die Welt gibt. Kaum ein Spiel hatte uns in den vergangenen Monaten so viele Sequenzen dargeboten, die uns den tieferliegenden Sinn der Handlung näher bringen. Hier hatte man in Death Stranding, in unseren Augen, genau die richtige Mischung des Ausmaßes an Sequenz und Gameplay geliefert.

Gameplay Kritik:
Dadurch, dass wir mit Sam teils massive Frachten mit uns herum tragen, gestaltet sich das Gameplay mal mehr und mal weniger schwierig. Dadurch bleibt Death Stranding spannend und in seiner Schwierigkeit variabel. Selbstverständlich können wir auch immer nur wenig mit uns herum führen, aber dann werden Aufträge vielleicht nur teilweise oder gar zu spät ausgeliefert. Tragen wir zu viel mit uns herum, so wird die Steuerung des Charakters äußerst schwierig, was in brenzligen Situation mit GDs in der Nähe auch mal ein frühes Ende bedeuten könnte.

Ein paar negative Anmerkungen haben wir aber dennoch in Sachen Menüführung. Hier muss man schon sehr viel Zeit investieren um überhaupt ansatzweise zu verstehen, was dieses alles leisten kann. Das Menü hätte man unserer Meinung nach ein wenig übersichtlicher und intuitiver gestalten können. So wirkt es, zumindest anfänglich überladen und es braucht seine Zeit bis man sich daran gewöhnt hat.

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Thematische Leistung:
Zur thematischen Leistung wollen wir an dieser Stelle nur wenig verraten. Einerseits wollen wir Spoiler zur Story von Death Stranding vermeiden. Andererseits wollen wir euch die persönliche Erfahrung nicht vorweg nehmen, die ihr mit dem Game machen könnt. Es braucht mit Sicherheit ein paar Stunden und ein paar Kapitel, bis man überhaupt in die Welt von Death Stranding hinein findet. Aber dieser Zugang eröffnet euch im Endeffekt eine Geschichte, die wir so nicht erwartet hätten.

Technik:
Zum Schluss möchten wir noch ein paar Takte zur Technik verlieren. Bislang blieben wir von Bugs oder Glitches verschont, was in unseren Augen für einen fertig AAA-Titel Voraussetzung für seine Veröffentlichung sein sollte. Dass dies von einigen Publishern nicht ganz so streng gesehen wird, zeigt die enorme Masse an Games, die in den letzten Monaten und Jahren in die Regale wanderten und ohne Day-One-Patches ein übles Unterfangen darboten.

Death Stranding ist aber nicht nur in Sachen Bugs äußerst solide. Die Graphik und das generelle Aussehen ist up-to-date und definitiv ein Augenschmaus. Lediglich die Haare, wie immer, sind anscheinend immer noch unmöglich dem Realismus nachzuempfinden.

Fazit:

Inwiefern die Aufgaben und das Lieferjungen-Dasein auch noch im Langzeit Gaming Freude bereiten, bleibt abzuwarten. Vor allem zu Beginn und in den ersten Stunden möchte man doch Death Stranding kaum aus der Hand legen und diese irrsinnige Welt weiter erkunden. Wir vergeben in unserer Death Stranding Kritik daher 4 von 5 Sterne.

Death Stranding Trailer

Fakten:

  • Genre:  Action-Adventure, Open World
  • Release: 08.11.2019
  • Spiel-Engine: Decima
  • Studio: Kojima Productions
  • Publisher:  Sony Interactive Entertainment
  • Verfügbar für: PlayStation 4, Windows
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