The Irishman Kritik – Ein Meisterwerk zum Abschluss

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The Irishman
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The Irishman Kritik

Lange mussten wir ausharren, bis wir endlich den neuesten Scorsese Streifen auf Netflix streamen konnten. Warum auch wir von diesem Film begeistert waren, erfahrt ihr hier in unserer The Irishman Kritik.

Inhaltsverzeichnis:


The Irishman Handlung:

Frank, the Irishman, beginnt ganz unten in der großen Mafiawelt als Bote und Lieferjunge. Doch bald wird er immer beliebter und die großen Bosse sehen, dass er immense Potential hat. Dieses wird nur noch durch seine Loyalität übertroffen. Eines Tages trifft er auf den Gewerkschaftsführer und soll diesen bei verschiedenen Tätigkeiten unterstützen.

Was sich zu Beginn anfühlt, wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen der ausführenden Hand der Mafia, wird unweigerlich zu einer Lebensgeschichte. Doch jedes Leben muss mal enden, manches früher und manches später.

The Irishman Kritik:

Sowohl Regisseur als auch die beteiligten Akteure haben vor der Veröffentlichung von The Irishman natürlich Großes erhoffen lassen. Die Erwartungen, die wir an den Netflix Film hatten, waren demnach immens hoch. Diese wurden in unseren Augen nicht nur erfüllt, sondern auch bei Weitem übertroffen. Man merkte, dass Scorsese sich mit seinem Genre, wie kein anderer, auskennt und dieses nun würdevoll zu einem Ende bringt.

Mafia Filme gibt es wie Sand am Meer. Doch die große Ära dieser Filme ist in mancher Hinsicht schon längst vorbei. Umso wichtiger ist es, diese Ära mit Würde zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Indem The Irishman die Allstars dieses Genres erneut über die Bildschirme flackern lässt, bekommt der Zuschauer mit höchster Wehmütigkeit ein letztes Mal die Chance sich von dieser Ära zu verabschieden.

So hatte sich vor allem eine Szene besonders bei uns eingebrannt. Die großen Herrscher der Straßen, vor denen sich jeder fürchtete und die mit nur einem Fingerschnippen alles bekamen, was sie wollten, sind nun alt. Sie leiden an Gebrechen, Arthrose, Schlaganfällen und spielen gemeinsam im Gefängnis Boccia.

Selbstverständlich haben diese Männer einst mit eiserner Härte ihr Territorium regiert, doch am Ende müssen sie alle den gleichen Weg gehen und sich dem jüngsten Gericht stellen. Was sie in diesem Moment vielleicht noch unterscheidet, ist der Cadillac unter den Särgen, anstatt die günstigere Holzkiste.

Doch das ganz große Meisterwerk bringt uns Scorsese nicht nur mit seiner typischen Konzeption eines Mafia Films. Der Film lebt darüber hinaus auch von seiner schier endlosen Reihe an Schauspielern, die wir durch so manchen Gangster Film kennen und lieben gelernt haben. Nachdem einige von ihnen in den letzten Jahren kaum noch einen Weg auf die große Leinwand fanden, waren wir hellauf begeistert zu sehen, dass sie immer noch das Zeug dazu haben, ihre Rollen zu verinnerlichen und zu meistern.

Fazit:

Mit Sicherheit hat der Film an der ein oder anderen Stelle seine Längen, wir waren dennoch hellauf begeistert. Für Scorsese Fans ein Muss und für alle anderen auch, in unseren Augen. Wir vergeben daher in unserer The Irishman Kritik 4,5 von 5 Sterne.

The Irishman Trailer

The Irishman Fakten

  • Besetzung: Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci, Ray Romano, Stephen Graham, Lucy Gallina, Anna Paquin, Gary Basaraba
  • Regisseur: Martin Scorsese
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: USA
  • Release: 27.11.2019
  • Länge: 209 Minuten
  • Network: Netflix
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