Ragnarök Kritik – Kann die skandinavische Netflix Serie glänzen?

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Ragnarök
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Ragnarök Kritik

Ab dem 31. Januar bekommen wir auf Netflix eine norwegische Abenteuerserie präsentiert. Ob sich das Reinschauen lohnt in diese sagenumwobene Serie, erzählen wir euch hier in unserer Ragnarök Kritik.

Inhaltsverzeichnis:


Ragnarök Handlung:

Magne zieht mit seiner Mutter und seinem Bruder wieder zurück in seine Heimatstadt Edda. Kaum dort angekommen, bemerkt er, dass er sich auf wundersame Weise verändert. Er benötigt keine Brille mehr, wird stärker und schneller. Nur seine Beliebtheit in der Schule lässt zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz freundet er sich mit Isolde an.

Auf einem Wanderausflug kommt diese jedoch durch einen Unfall ums Leben. Für Magne steht fest, dass dies kein gewöhnlicher Unfall war. Isolde wollte herausfinden, was die große Firma Jutul mit der Verschmutzung des Wassers in Edda zu tun hatte und machte sich aufgrunddessen bei der Familie Jutul keine Freunde.

Die Familie, die nicht nur die reichste sondern auch die mächtigste in Edda ist, hat so einige Geheimnisse, die es zu lüften gilt. Da kommen Magne seine neuen Fähigkeiten gelegen, denn diese scheinen die Familie Jutul auf mysteriöse Art einzuschüchtern.

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Ragnarök Kritik:

Schon so einige Werke haben sich der nordischen Mythologie verschrieben. Sei es der actiongeladene Versuch Marvels den Donnergott Thor auferstehen zu lassen oder die historischen Begebenheiten der Vikings mit ihren Göttern und ihrem Glauben. Doch nur selten gab es ein Werk, dass auf solch authentische Art versuchte, nordische Götter in unsere heutige Zeit zu bringen.

In der neuen Netflix Serie werden diese alten Götter neu belebt. Die Verknüpfung von alten Sagen und Legenden mit den Problemen der Neuzeit war in unseren Augen sehr gelungen. Selbstverständlich ist es immer schwierig, eine Serie mit Fantasy Elementen als authentisch zu beschreiben, jedoch konnte Ragnarök diese Gratwanderung meistern.

Die Macher von Ragnarök haben es in unseren Augen sehr gut gemeistert, altertümliche Sagen und Legenden in die Neuzeit zu transferieren. Dadurch konnten viele bewegende und wichtige Themen aufgegriffen werden, die für jeden einzelnen Relevanz haben. Wasserverschmutzung, Klimawandel und die Abhängigkeit von großen Unternehmen werden bei der Netflix Serie thematisiert. Dabei wird stets die Balance gehalten zwischen der Erzählung rund um nordische Folklore und die Einbettung in alltägliche Geschehnisse und Diskussionen. In unseren Augen kam so keines der Themen zu kurz und keines der Themen wurde zu stark beachtet.

Zwar hätten wir uns ein wenig mehr Abwechslung in der Mimik unseres Protagonisten Magnar gewünscht. Dennoch konnten die Schauspieler mit ihrer Leistung durchweg überzeugen. Auch die einzelnen Effekte, die mit der neuesten Technik realisiert wurden, konnten sich sehen lassen. Somit ist Ragnarök ein gutes Beispiel dafür, dass nicht alles aus der Hollywood Traumfabrik kommen muss, um auf Leinwand und TV glänzen zu können.

Trotz der Einbettung der Serie in ein Genre, dass in den meisten Fällen ohne CGI kaum auskommt, schaffte es Ragnarök diese auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch bleibt die Serie trotz ihres Fantasy-Charakters authentisch und überzeugt mit der Geschichte anstatt mit den Effekten.

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Fazit:

Die liebevolle Aufmachung, durchdachte Charaktere und die Legenden und Sagen, die uns diese Netflix Serie präsentiert kam bei uns gut an. Wir vergeben daher in unserer Ragnarök Kritik 3,5 von 5 Sterne.

Ragnarök Trailer:

Ragnarök Fakten:

  • Besetzung: David Stakston, Jonas Strand Gravli, Herman Tømmeraas, Theresa Frostad Eggesbø, Emma Bones, Henriette Steenstrup, Gísli Örn Garðarsson, Synnøve Macody Lund
  • Produktion: Adam Price
  • Genre: Mystery  
  • Produktionsland: Dänemark
  • Release: 31.01.2020
  • Länge: 42-48 Minuten 
  • Episoden: 6
  • Network: Netflix
Ragnarök

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