Das Letzte was er wollte Kritik – Für aufmerksame Zuschauer!

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Das Letzte was er wollte
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Das Letzte was er wollte Kritik

Auf dem Sundance konnte die Roman-Verfilmung so einige Zuschauer begeistern. Ob wir den Film in hohen Tönen loben können, erfahrt ihr hier in unserer Das Letzte was er wollte Kritik.

Inhaltsverzeichnis:


Das Letzte was er wollte Handlung:

Elena McMahon ist eine ambitionierte und umtriebige Journalistin. Vor allem die Begebenheiten in Zantralamerika und die mögliche Verstrickung der USA in Waffengeschäfte und politische Verschwörungen hat es ihr und ihrer Arbeit angetan. Doch ihr Redakteur sieht sie eher in der Berichterstattung des Wahlkampfes, was ihren Ambitionen vorerst einen Dämpfer verpasst. Als auch noch ihr Vater erkrankt, sieht sie in seinem letzten Wunsch die Hoffnung ihre Story weiter voranzutreiben. Er bittet sie darum eine Waffenlieferung von einer geheimen Regierungsbehörde nach Zentralamerika zu bringen.

Als dieser Deal bzw. dessen Bezahlung schief läuft, sieht sie ihre Chance auf eine große Story. Trotz Warnungen und einem unguten Gefühl bleibt sie vorerst dort und sieht sich schon bald inmitten von Geheimagenten, verdeckten Ermittlungen und gefährlichen Waffenlieferungen.

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Das Letzte was er wollte Kritik:

Der Film basiert auf einem Politthriller von Joan Didion und konnte auf dem Sundance Filmfestival seine Premiere feiern. Nun können wir dank Netflix ebenfalls in den Genuss dieser Verfilmung kommen. Obwohl wir uns sehr auf diesen Film gefreut haben, blieb Das Letzte was er wollte dann doch hinter unseren Erwartungen zurück.

Was zu Beginn wie eine gut durchdachte und spannende Story inmitten von verdeckten Ermittlungen, CIA-Machenschaften und ambitioniertem Journalismus aussieht, entpuppte sich für uns dann doch zu einem sehr anstrengenden Film. Obwohl die angesprochenen Themen und der Verlauf der Handlung großes Kino versprechen, hatte die Erzählart der Produktion leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwar fügt sich die Machart dem unterschwelligen Ton der Story, die durch Schnelligkeit und Verwirrungen glänzen möchte. Dadurch muss man jedoch als Zuschauer besonders aufmerksam und konzentriert sein, um durch das große Ganze durchzublicken. Dabei hatte der Film mitsamt seinen Themen, seiner Story und seinen großen Akteuren definitiv das Potential viele zu begeistern. Jedoch fehlt dem Film so einige Minuten, wenn nicht sogar Stunden um dieses Potential wirklich zu entfalten. Was man als Zuschauer oft einer Roman-Verfilmung ankreidet, die sich oft nur auf das Wesentliche fokussiert und wichtige Nebenschauplätze ignoriert, macht diesem Film leider einen dicken Strich durch die Rechnung. Zwar werden wir in den letzten 5 bis 10 Minuten des Films durch kleine Dialoge für den wirren Erzählstil entschädigt. Wer nun allerdings nicht den Roman kennt und durch volle Konzentration weiß, für wen die einzelnen Akteure arbeiten, der wird auch hier nur wenige Fragen beantwortet bekommen, die der Film Das Letzte was er wollte aufwirft.

Angefangen bei Anne Hathaway als Elena können wir in Das Letzte was er wollte so einige Schauspieler glänzen sehen. Als ambitionierte Journalistin ist sie die treibenden Kraft für den Film, die dabei hilft die Grundstimmung von Schnelligkeit, Gefahr und Verschwörungen zu vertiefen und auf die Spitze zu treiben.

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Fazit:

Dieser Netflix Film ist mit Sicherheit nichts für müde Menschen. Durch seinen wirren Erzählstil musste man als Zuschauer schon extrem aufpassen, damit man auch wirklich alles mitbekommt. Leider fanden wir den Film aufgrund dessen etwas zu anstrengend um ihn abends wirklich genießen zu können. Wir vergeben daher nur 3 von 5 Sterne in unserer Das Letzte was er wollte Kritik.

Das Letzte was er wollte Trailer:

Das Letzte was er wollte Fakten:

  • Besetzung: Anne Hathaway, Willem Dafoe, Ben Affleck, Onata Aprile, David Vadim, Toby Jones, Edi Gathegi, Rosie Perez, Mel Rodriguez
  • Regisseur: Dee Rees
  • Genre: Thriller 
  • Produktionsland: USA
  • Release: 21.02.2020
  • Länge: 115 Minuten
  • Network: Netflix
Das Letzte was er wollte

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