Der Brief für den König Kritik – Eine gelungene Fantasy-Serie?

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Der Brief für den König
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Der Brief für den König Kritik

Erstmals auf Deutsch im Jahr 1977 erschienen, konnte das Werk von Tonke Dragt schon einige Leser in seinen Bann ziehen. Netflix hatte nun den Jugendroman in eine Serie verwandelt, die am 19. März ihr Debüt feiern wird. Ob sie sich lohnt, erfahrt ihr hier in unserer Der Brief für den König Kritik.

Inhaltsverzeichnis:


Der Brief für den König Handlung:

Eigentlich wollte Tiuri nur seine Ritterprüfung ablegen und damit seine Mutter und seinen Stiefvater stolz machen. Während dieser Prüfung wird er jedoch unweigerlich Zeuge, wie der Schwarze Ritter getötet wird. Mit seinem letzten Atemzug bittet er Tiuri darum, den Brief den er bei sich trägt und den Roten Ritter abgenommen hatte, zum König Unauwen zu bringen.

Ob er dieser Aufgabe gewachsen ist, und ob er seinen Auftrag erfüllen kann, möchten wir natürlich nicht verraten. Auch die Geschehnisse rund um die Reiche und den herrschenden Krieg würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Wir empfehlen euch dennoch dem Werk eine Chance zu geben.

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Der Brief für den König Kritik:

Vor allem in Sachen Fantasy Epos stehen wir einer Verfilmung immer erstmal skeptisch gegenüber. Nur selten konnte ein Film- oder Fernsehstudio davon überzeugen, dass man ihnen die Fantasy-Romane überlassen sollte. Umso geringer waren dementsprechend unsere Erwartungen an den Brief für den König von Netflix.

Nichtsdestotrotz waren wir sehr positiv von der Umsetzung überrascht. Zwar haben wir den Jugendroman nie gelesen, und können daher nur eine eher einseitige Rezension verfassen. Aber dennoch war und ist Der Brief für den König mit Sicherheit eure Zeit wert. Das Setting ist liebevoll gestaltet. Und auch wenn vielleicht an der ein oder anderen Stelle mit Greenscreen gearbeitet wurde, waren es dennoch auch die atemberaubenden Landschaften, die die Netflix Serie zu einem Augenschmaus gemacht haben.

An dieser Stelle muss man noch einmal betonen, dass Der Brief für den König einem Jugendroman entspringt. Demnach sind viele Themen und auch gewisse Szenerien auch derart konzipiert, dass auch ein jüngeres Publikum dafür in Frage kommt. Uns persönlich hatte das nicht sonderlich gestört, aber demnach wird sich diese Netflix Serie in ihrer Konzeption natürlich auch stark von anderen Fantasy Serien für ein eher erwachsenes Publikum, wie Game of Thrones oder The Witcher, unterscheiden.

Wir haben es bei der Netflix Serie Der Brief für den König natürlich auch mit vielen Jungschauspielern zu tun. Und obwohl diese mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht die größte Schauspielerfahrung haben, konnte man ihnen das nur wenig anmerken. Sie haben allesamt eine solide Leistung abgeliefert und den Charakteren Leben und das gewisse Etwas eingehaucht.

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Fazit:

Netflix hatte sich in unseren Augen sichtlich Mühe gegeben, dem Roman eine würdige Verfilmung in Form einer Serie zu ermöglichen. Wir haben zwar das Buch nie gelesen, waren jedoch von der Serie sehr angetan. Wir vergeben daher 3,5 von 5 Sterne in unserer Der Brief für den König Kritik. Mehr zu Der Brief für den König gibt es auch in unserer aktuellen Podcast Episode.

Der Brief für den König Trailer:

Der Brief für den König Fakten:

  • Besetzung: Amir Wilson, Ruby Ashbourne Serkis, Thaddea Graham, Islam Bouakkaz, Jonah Lees, Jack Barton,
  • Drehbuch: Will Davies
  • Regie: Alex Holmes, Felix Thompson
  • Produktion: Chris Clark
  • Genre: Fantasy
  • Produktionsland: Neuseeland, Tschechien
  • Release: 20.03.2020
  • Länge: 40-50 Minuten 
  • Episoden: 6
  • Network: Netflix
Der Brief für den König

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1 Kommentar

  1. Wer das Buch “ Der Brief für den König“ gelesen hat, wird schon nach wenigen Minuten feststellen, dass die Serie mit dem Buch bis auf Namen und einige wenige Aspekte kaum etwas mit dem Buch gemeinsam hat.
    Tonke Dragt würde sich vermutlich im Grab umdrehen.
    Was die schönen Bilder betrifft kann man den Kritikern durchaus zustimmen, aber wer gehofft hat eine Serienverfilmung zu sehen die wenigstens einigermaßen der Storyline des Buches entspricht wird leider gnadenlos enttäuscht sein. Die Kapelle ist eine Krypta mit Totenkopf“gesicht“, Piak ist nicht wer er sein sollte, Ristridin erlebt das Ende der ersten Staffel bei weitem nicht, Viridian hat dunkle magische Fähigkeiten und Iridian ähnelt seinem Bruder nicht im geringsten.
    Wen das alles nicht stört, kann sich eine Serie mit einer gutgemeinten 3,5 Bewertung , die ich ihr ansonsten zugestehe schon einmal angucken. Es ist nicht furchtbar, nur furchtbar traurig, wie wenig man aus einer tollen Buchvorlage herausholen kann.

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