Haus des Geldes Staffel 4 Kritik – Alles beim Alten?

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Haus des Geldes Staffel 4 Kritik

Am 03. April geht auf Netflix die begehrte spanische Heist-Serie endlich in die nächste Runde. Wir konnten vorab einen Blick riskieren und erzählen euch in dieser Haus des Geldes Staffel 4 Kritik, ob sich die Serie weiterhin lohnt.

Inhaltsverzeichnis:


Haus des Geldes Staffel 4 Handlung:

Wie üblich bei Haus des Geldes starten wir ohne große Umwege direkt wieder in das Geschehen ein. Nachdem Lissabon von der Polizei gefangen genommen wurde, denkt der Professor immernoch, dass diese hingerichtet wurde. Sichtlich aufgebracht ist er aber ebenfalls noch mitten im Katz und Maus Spiel. In der Bank wiederum haben wir nun Nairobi, die Ende der 3. Staffel angeschossen wurde, und deren Leben nun an einem seidenen Faden hängt.

Hinzu kommt natürlich die neue Gegenspielerin, die mit jedem Mittel versucht, die gesamte Bande hinter Gittern zu bringen. Dass sie dabei auch gerne unethische Mittel einsetzt, wissen wir ja bereits aus den vorherigen Episoden. Nun gilt es also in Staffel 4 den Heist so gut es geht über die Bühne zu bringen, auch wenn sich jetzt viel mehr Hürden offenbaren als vorab angenommen wurde.

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Haus des Geldes Staffel 4 Kritik:

Haus des Geldes geht mittlerweile in die 4. Runde. Oft haben wir bei der ein oder anderen Serie das Problem, dass es spätestens bei der 4. Staffel gewisse Qualitätseinbußen gibt. Bei dieser spanischen Netflix Serie, die bislang viele Rekorde schlagen konnte, konnten wir einen solchen Einbruch jedoch nicht sehen. Sie kann uns mit ihrer Story und ihrem Konzept auch bei den neuen Episoden immer noch fesseln. Das hat man vielleicht auch ihrer Aufmachung zu verdanken. Denn Haus des Geldes hätte niemals nach der 3. Staffel zu Ende gehen können. Solch eine Art von Cliffhanger hätte man kaum jemandem zumuten können. So fühlt sich diese Staffel eher wie der 2. Teil der 3. Staffel an und ist daher auch ein absolutes Muss für jeden Fan und jeden Zuschauer, der wissen möchte, wie es weitergeht und ob der Heist erfolgreich enden kann.

Wie man es sich vielleicht schon anhand der Synopsis denken kann, oder aus Erfahrung mit Haus des Geldes erahnt, so ist diese Staffel der große Showdown. Einerseits verlief bis zum Finale der 3. Staffel fast alles glimpflich und unsere Protagonisten stecken ja auch noch mittendrin in ihrem Überfall. Gerade deswegen fiebert man zurecht dieser Staffel entgegen. In Sachen Tempo macht Haus des Geldes gerade diesen Erwartungen alle Ehre. Ab der ersten Szene wirkt alles wie ein Showdown, die Nerven sind angespannt und eigentlich wartet man nur darauf, dass etwas schief geht. Doch natürlich bekommen wir auch als Zuschauer noch die ein oder andere Verschnaufpause. Das ist in unseren Augen eine willkommene Abwechslung gewesen, denn komplett in voller Anspannung zu verweilen, hätte nicht unbedingt sein müssen.

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©Netflix

Doch leider haben wir trotz dem großen Lob auch negative Kritik, die in der 4. Staffel von Haus des Geldes noch schwerer wiegt als bisher. So hatten zwar die Charaktere mit ihrer sehr krassen Überzeichnung zwar zu Beginn der Netflix Serie die Einzigartigkeit betont und konnten zu dem großen Erfolg der Serie beitragen. Nachdem wir diesen doch teils sehr künstlichen Charaktere nun viele Episoden begleiten durften, werden sie mit ihren Eigenarten doch nun an mancher Stelle lästig. Wer zu Beginn der Serie noch dachte, dass Tokyo, Rio, Denver, Nairobi und Co. starke Charaktere sind. Der wird nun spätestens in der 4. Staffel merken, dass diese gerade wegen ihren Extremen leicht nerven können.

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Fazit:

Fans der Serie können getrost auch in die nächste Runde der begehrten spanischen Netflix Serie starten. Qualitativ geht sie so weiter wie bisher und bekommt von uns daher 3,5 von 5 Sterne in unserer Haus des Geldes Staffel 4 Kritik.

Mehr zu Haus des Geldes könnt ihr euch hier in unserer aktuellen Podcast Folge anhören!

Haus des Geldes Staffel 4 Trailer:

Haus des Geldes Staffel 4 Fakten:

Besetzung: Álvaro Morte, Pedro Alonso, Úrsula Corberó, Miguel Herrán, Alba Flores, Jaime Lorente, Itziar Ituño etc.
Regisseur:  Álex Pina
Genre: Heist, Krimi, Thriller  
Produktionsland: Spanien
Erscheinungsjahr: 2020
Länge:  42–53 Minuten
Network: Netflix