Cursed: Die Auserwählte Kritik – Fantasy, Mittelalter und Vikinger?!

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Cursed: Die Auserwählte Kritik

Am 17. Juli ist es endlich soweit. Die neueste Serie, die auf einem aktuellen gleichnamigen Graphic-Novel von Frank Miller basiert, startet auf Netflix. Unsere Erwartungen waren groß, und ob diese erfüllt wurden erfahrt ihr hier in unserer Cursed Kritik.

Inhaltsverzeichnis:


Cursed: Die Auserwählte Handlung:

Viele kennen die Saga rund um Merlin, König Arthur, die Ritter der Tafelrunde und das große Schwert der Macht, Excalibur. Doch was passiert, wenn man diese Legende umschreibt, neu interpretiert und nicht ganz so kinderfreundlich erzählt? Das können wir nun bei Cursed erleben.

Wir begleiten das Fey Mädchen Nimue, die in einem kleinen Dorf aufwächst, und dort bereits früh mit ihren magischen Fähigkeiten in Berührung kommt. Doch das Volk der Fey wird durch die roten Paladine bedroht, die von Dorf zu Dorf ziehen und alle Fey auf ihrem Weg auslöschen. So trifft es auch das Dorf von Nimue. Ihre Mutter findet sie während dem Angriff in einem kleinen Tempel. Dort wird ihr das Schwert der Macht von ihrer sterbenden Mutter überreicht, mit der Bitte es zu Merlin zu bringen.

Als Zuschauer wird uns die waghalsige Reise des Fey Mädchens näher gebracht, die nicht nur den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllen will, sondern auch die noch verbliebenen Fey vor der Auslöschung bewahren möchte.

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Cursed: Die Auserwählte Kritik:

Eine neue Herangehensweise an die Artussaga mit Frank Miller als kreativer Kopf dahinter. Wer da keine hohen Erwartungen hat, der mag vielleicht noch keine Erfahrung mit dem Stil und dem Können von Frank Miller haben. Wir haben uns auf jeden Fall vorab mächtig auf diese Netflix Serie gefreut und hatten demnach auch gewisse Erwartungen an Cursed: Die Auserwählte. Es kann schon sein, dass unsere Hoffnungen eventuell zu groß waren, aber das lag auch nicht nur an Frank Miller. Die Synopsis rund um die Artussaga konnte uns bereits im frühen Kindesalter begeistern, und das dann auch noch verpackt mit neuen technischen Möglichkeiten in einem mittelalterlichen Setting im Serienformat. Zumindest für uns stand damit fest, dass diese Serie ein Must-See werden muss. Aber dennoch müssen wir zugeben, dass wir an manchen, vielleicht sogar an zu vielen Stellen enttäuscht wurden.

Was wir an Cursed besonders gelungen fanden, war vor allem die Tatsache, dass die Serie uns eine Geschichte erzählt, die wir bislang noch nicht kannten. Damit schafft es Netflix dem Zuschauer sowohl ein Gefühl von Vertrautheit als auch Neuartigkeit zu vermitteln. Dennoch hätte man die Storyline an sich gerne auch kürzen können, und sich somit auf das Wesentliche beschränken. Wie schon oft konnten wir auch bei Cursed feststellen, dass manche Handlungsstränge unnötig erscheinen, nichts zur eigentlichen Hauptstory beitragen und demnach leider nur als Lücken- bzw. „Minutenfüller“ zur Geltung kamen. Das vermittelt dem Zuschauer manchmal das Gefühl, man ziehe die Story unnötig in die Länge, was der Qualität der Serie nicht sonderlich zugute kommt.

Ein paar wenige der Akteure in Cursed waren uns vorab schon aus anderen Serien oder Filmen bekannt. Aber dennoch hatten wir teilweise das Gefühl, dass unsere Protagonisten leider nicht so gut in ihrer Rolle aufgehen konnten, wie wir uns das erhofft haben. Vor allem im Vergleich mit früheren Rollen waren wir eine authentischere Leistung gewohnt. Nichtsdestotrotz möchten wir hier die Schauspieler auf keinen Fall als schlecht bezeichnen, das waren sie auch nicht in Cursed. Vielleicht mag dieser Eindruck auch daran gelegen haben, dass die Charakterzeichnung doch manchmal sehr oberflächlich war. Auch bei bestimmten Kampfszenen haben wir mehr Potential gesehen und wissen doch mittlerweile, dass auch Netflix hier viel mehr bewerkstelligen kann.

Wir wollen Cursed jedoch nicht schlechter reden, als die Serie in Wahrheit ist. Trotz ihrer Schwächen, bei denen wir auch das Finale der Serie dazuzählen, waren wir bis auf wenige Ausnahmen stets gut unterhalten. Hier konnte dann doch unsere Neugier siegen und das kleine Fantasyherz neues Futter ergattern. Und auch wenn wir in der ersten Hälfte der Serie das Gefühl hatten, man wisse nicht so recht, ob sich Cursed in ein Teenie Drama verwandelt oder doch in Richtung blutiger Frank Miller gehen möchten, so hatte sie nichtsdestotrotz ihren eigenen Weg finden können.

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Fazit:

Auch wenn wir zu Beginn nicht ganz wussten, wo uns diese Serie hinführen möchte, so konnte sie mit den letzten paar Folgen wieder ein bisschen mehr begeistern. Nichtsdestotrotz kann Cursed: Die Auserwählte in unserer Kritik nur 3 von 5 Sterne erreichen.

Cursed: Die Auserwählte Trailer:

Cursed: Die Auserwählte Fakten:

Release17.07.20220
GenreFantasy
ProduktionslandUK
Episoden10
Länge47-59 Minuten
BesetzungKatherine Langford
Devon Terrell
Gustaf Skarsgård
Daniel
Sharman
Sebastian Armesto
Co-creator / Executive ProducerTom Wheeler
Frank Miller
Co-Executive ProducerSilenn Thomas
ProducerAlex Boden

3 Kommentare

  1. Ja sehr traurig was momentan auf dem Filmmarkt passiert. Es werden nun überall schon weibliche Hauptrollen verteilt, damit keiner mehr meckert bez. der „Me2 bewegung“. Dabei wird null Wert daraufgelegt, ob diese Rolle überhaupt auf einen weiblichen Charakter passt. Zudem rundet die Auswahl der Amateurschauispieler das ganze perfekt ab. Man nehme einfach die Vorbilder her „Lord Of The Rings, Gladiator, 300, etc.“, dann kopiert man Bild, Kameratechnik, Scenen oder ganze Scenenabläufe und pickt sich irgendeine Geschichte aus. Dann setzt man die Weiblichen Charakter ein und nennt es „Eine andere Perspektive“. Flache, niveaulose Zeitverschwendung ist das Ergebnis. Anstatt Filme/Serien zu drehen die einen individuellen weiblichen Charakter darstellen, Produziert man lieber diesen schwachsinn. Dabei gibt (gab) es so viele tolle Filme mit Weiblichen Haupt- und Nebendarstellern. Ebenso hier in „cursed“, null Spannung, flache Dialoge, schlechte Kostüme, schlechte Schauspieler. Der beste Akteur in diesem Dilemma war Merlin’s Pferd. Fazit zu Cursed: Nicht sehenswert. Schade, hätte sein können.

  2. Thomas D.: Genau meine Meinung. Leider hat sich das in dem Trailer schon vermutete miserable „Schauspiel“ der Katherine Langford und den weiteren (König etc.) „Darstellern“ bewahrheitet. Außer der Optik gibt es hier nur gepflegte Langeweile zu sehen, bitte weiterklicken. Da hatte man gerade die geniale 3. Staffel von „DARK“ hinter sich und dann sogar eine der besten Serien, die ich auf Netflix gesehen hatte mit „DOCTOR PRISONER“ weggesuchtet, die absolut irre und wahnsinnige Wendungen und Tempo über 16 Folgen (!) bot, dann kommt so eine Gurke um die Ecke. Und schafft es sogar wieder auf Platz 1, da alle Teenies sofort loslegen. Anscheinend zählen für Netflix nur noch schnelle viele Aufrufe, die Qualität ist wohl absolut egal geworden, sonst hätte man sowas wohl nie veröffentlicht. Schade. Die nächsten Teenieserien mit weiblichen No-acting Darstellerinnen sind bald im Anmarsch. Nennt Euch bald Netflix+

  3. Ich kann eure Meinung nicht ganz teilen, möchte aber auch keine Diskussion freitreten, jeder hat ja ein anderes persönliches empfinden. Die ersten Folgen sind wenig spannend und vermitteln den Eindruck nach einer sehr vorhersehbaren langweiligen 0815 Serie für Teens, die hübsche Heldin und ihr „Ritter in Not“. Aber es loht sich weiter zu schauen, die Serie wird mit jeder Folge spannender, unvorhersehbarer und auch wesentlich brutaler. Die letzten Folgen haben mich dann schon sehr gefesselt und ich freue mich auf die zweite Staffel.

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