Star Wars: Squadrons Test – Ein beispielloses VR Erlebnis

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Star Wars: Squadrons Test

Seit dem 02. Oktober können wir uns dank EA in ein aufregendes Weltraum Abenteuer stürzen. In unserer Star Wars: Squadrons Kritik erzählen wir euch von unserer Erfahrung mit dem Spiel, welches auf der PlayStation 4 und am PC auch in ein beispielloses VR Abenteuer verwandelt werden kann.

Inhaltsverzeichnis:


Handlung & Gameplay:

Nach den Ereignissen von “Die Rückkehr der Jedi-Ritter” ist Star Wars: Squadrons angesiedelt. Doch das authentische Pilotenerlebnis bietet weit mehr als nur einfaches Rumfliegen durch eine weit entfernte Galaxie. Wir haben bei diesem EA Game die Möglichkeit zwischen Einzelplayer und Multiplayer zu wählen. Außerdem können wir uns allein durch das Spielen Belohnungen freischalten. Mit neuen Rängen kommen somit auch neue Waffen, Antriebe, Schilde und kosmetische Gegenstände zum Einsatz.

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Beide Seiten des Krieges:

Der Storymode lässt uns tief in die Ereignisse eintauchen. Neben einer fesselnden Story können wir hier abwechselnd auf der Seite des Imperiums und der Neuen Republik kämpfen. Wir erleben so beide Seiten des Kampfes für die Zukunft der Galaxis. Dabei stehen uns nicht einfach nur X-Wings und Tie-Fighter zur Verfügung. Mit unseren selbst angepassten Piloten steigen wir auch in weitere Raumschiffe um auch ein wenig Abwechslung zu bekommen. Doch wir ballern dabei nicht einfach nur unsere Gegner ab. Selbst die unterschiedlichen Mission sind abwechslungsreich gestaltet. Mal müssen wir wirklich einfach nur die kleinen Jäger unserer Feinde abknallen, mal ganze Sternenzerstörer oder Raumstationen.

Squadrons
Star Wars: Squadrons © Electronic Arts GmbH

Eine schnelle Schlacht für zwischendurch:

Im Multiplayer können wir auf zwei unterschiedliche Spielmodi zurückgreifen. Diese verlaufen entweder mit Bots unterstützt oder gar im Koop Modus mit anderen Spielern. Im 5-gegen-5 treten wir mit unserem Team gegen das gegnerische Team an. Wer zuerst die Anzahl an Abschüsse schafft, gewinnt. Das klingt zwar ein wenig öde, jedoch kann man auch hier dank unterschiedlichen Schiffen inklusive unterschiedlicher Ausrüstung etwas Abwechslung und Taktik einbringen. Im anderen Modus haben wir Flottenkämpfe, bei denen wir ebenfalls im Team arbeiten. Jedoch heißt es hier nicht einfach nur Jagd auf die Gegner zu machen, sondern gar ihre Schlachtschiffe zu zerstören.

Kritik:

Bereits als Kind blickten wir zu den Sternen und malten uns eigene Abenteuer im Weltraum aus. Wer dann auch noch das Star Wars Universum für sich entdeckte, der war von der Faszination entfernter Planeten und der Reise durch die Galaxie geradezu gefesselt. So haben auch wir uns immer erhofft einmal zu den Sternen zu fliegen, und das am liebsten in einem Tie-Fighter, in X-Wings oder gar im Millennium Falken. Zwar konnte uns die Gaming Industrie schon mehrere Male diesen Traum erfüllen, aber ganz so realistisch und packend wie es nun bei Star Wars: Squadrons der Fall ist, war es dann doch nicht. Und genau dieses Game, welches für günstige 30 € auf den Markt kam, verschafft so manchem Zocker zu genau diesem einen Spiel, das er oder sie sich schon lange gewünscht hatte. 

Trotz der unzähligen und oft auch einleuchtenden Kritiken, die EA in den letzten Jahren für ihre Spiele einheimsen musste, haben sie doch mit Squadrons vieles richtig gemacht. Wir haben hier mit Sicherheit kein Vollpreistitel, das hat EA mit seiner hier angedachten Preispolitik ebenfalls richtig erkannt. Weiterhin freuen wir uns, dass diese ganze Maschinerie mit teuren DLCs, Mikrotransaktionen und In-Game-Käufen bei Squadrons ebenfalls nicht zu finden ist. Wir haben ein simples Spiel, welches sein volles Potential entfalten kann und von überflüssigem Schnickschnack befreit wurde.

Star Wars: Squadrons
Star Wars: Squadrons © Electronic Arts GmbH

Gameplay:

Wie bereits erwähnt kann man sich als Weltraumpiloten grob zwei Modi aussuchen. In unseren Augen braucht es auch nicht mehr, um Spaß und Freude beim Zocken zu entfachen. Zwar kann man sich hinsichtlich des Wiederspielwerts streiten. Nichtsdestotrotz werden wir mit Errungenschaften, Medaillen, Herausforderungen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bei der Stange gehalten. Wenn man nun noch das Preis-Leistungs-Verhältnis von Star Wars: Squadrons im Blick behält, so können wir für uns nur ein Fazit ziehen. Das Gameplay ist ausgewogen, das Fliegen in Fighters, Wings und Co. und rasante Weltraumkämpfe machen uns Spaß und bieten mal eine gute Abwechslung von unserem persönlichen RPG-Hype.

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Ein beispielloses VR Erlebnis:

Es fehlte eigentlich nur noch das passende Pilotenoutfit. Denn als wir unsere VR Brille aufsetzten und urplötzlich in eine weit entfernte Galaxis geschleudert wurden, fühlten wir uns doch als würde unser Traum von einer Reise durch die Sterne Wirklichkeit werden. Schon seit Jahren konnten uns VR Brillen unterschiedlichster Art eine Welt eröffnen, die wir so kaum für möglich hielten. Und wir waren sehr froh, dass Star Wars: Squadrons nicht nur ein anständiges Game ist, dass uns mit rasanten Weltraum-Schlachten bei Laune hält. Darüber hinaus konnten wir diese nun fast hautnah miterleben. Wir staunten also nicht schlecht, als wir das erste Mal in unserem Cockpit saßen und um uns herum Planeten, Sterne und Gegner auftauchten. Loben wollen wir hierbei vor allem die beeindruckende Plastizität und einen erschreckenden Realismus, der uns Squadrons in Kombination mit der VR Brille präsentierte. Außerdem veränderte es fast automatisch unser Gameplay Erlebnis. Wir merkten relativ schnell, dass wir uns mit der VR Brille viel mehr umschauten. Im Endeffekt lenkte nun unser Blick unsere Hände zum Ziel. Nicht umgekehrt, wie wir es vom “normalen” Zocken gewohnt sind, bei welchem die Kameraführung vorgibt wohin unser Blick wandert.

Hier muss man jedoch ein paar kurze Worte zum Thema Motion Sickness verlieren. Wir haben zwar in den letzten Jahren so einige VR Games testen dürfen, mit Motion Sickness hatten wir jedoch kaum bis nie Probleme. Bei Star Wars: Squadrons war dies nun erstmals etwas anders. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase waren wir voll in unserem Erlebnis drin. Auch das Fliegen an sich, rasantes Wenden oder gar das Rollen machte uns kaum Probleme. Nach der ersten Schlacht gegen Tie-Fighter sah die Sache aber wieder anders aus. Während unser Blick versuchte manch schnelle Tie-Fighter zu verfolgen und unsere Hände dann unseren X-Wing hinterher schickte, merkten wir dann doch, dass die Diskrepanz zwischen dem, was wir sehen und dem, was wir fühlen (oder eben nicht fühlen) zu viel für unseren Kopf war. 

Das VR Erlebnis, das uns Star Wars: Squadrons beschert ist fast schon einmalig und macht das Game allein schon deswegen spielenswert. Zwar muss man sich an so manche Dinge erst noch gewöhnen und vielleicht weitaus öfter eine Auszeit einlegen, als bei anderen VR Games. Aber das Gefühl, das uns dieses Game schenkte als wir das erste Mal durch das virtuelle Star Wars Universum fliegen durften ist in unseren Augen unbeschreiblich.

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Fazit:

Star Wars: Squadrons ist mit Sicherheit kein Vollpreistitel in unseren Augen, das hat EA ebenfalls erkannt und bietet es demnach für rund 30€ an. Es kann aber definitiv ein paar Träume wahr werden lassen und die Langeweile vertreiben. Und wer keine sonderlichen Probleme mit Motion Sickness hat, der kann dank VR Unterstützung ein unvergleichliches Erlebnis im Weltraum erwarten. Es gibt zwar hier und da ein paar Kritiken, aber dennoch bekommt das Game von uns 4 von 5 Sterne in unserem Star Wars: Squadrons Test. 

Star Wars: Squadrons Trailer

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Star Wars: Squadrons Fakten

Release02.10.2020
EntwicklerMotive Studios
PublisherElectronic Arts
PlattformenPlayStation 4
Xbox One
Microsoft Windows
GenreActionspiel
Weltraum-Flugsimulation
PreisAb 29,95