Need For Speed: Hot Pursuit Remastered Test – Actiongeladener Arcade-Racer neu aufgehübscht

-

Need For Speed: Hot Pursuit Remastered Test

EA gibt dem knapp 10 Jahre alten Need For Speed: Hot Pursuit eine Schönheitskur. Der actiongeladene Arcade-Racer konnte schon damals als Reboot mit seinen schnellen Rennen und heftigen Verfolgungsjagden für massig Spielspaß sorgen. Die offenen Straßen von Seacrest County bieten einem die Möglichkeiten als Racer und als Cop den Asphalt unsicher oder sicher zu machen.

Inhaltsverzeichnis:


Remastered mit kleinen Extras

Ein neues Need For Speed? Nein. Hier hat EA dem 10 Jahre alten Need For Speed: Hot Pursuit lediglich eine Schönheitskur für die aktuelle Konsolengeneration und dem PC verpasst. Der alte Arcade-Racer hat nichts von seinem alten Glanz verloren und ein wenig neuen Glanz hinzu gewonnen. Neue Features wie Crossplay und zwei Grafikmodi (PS4 Pro) kommen mit an Bord. Die damaligen DLC sind ebenfalls mit integriert und erweitern Fuhrpark und Events.

Auch interessant: Star Wars: Squadrons Test – Ein beispielloses VR Erlebnis

Need For Speed: Hot Pursuit Remastered Handlung?

Eine Story ist nach wie vor nicht vorhanden. Dafür kann man sich als Racer, sowie auch als Cop durch die vielen Rennmodi über ein Punktesystem hochleveln sowie neue Fahrzeuge und verschiedene Abwehrmechanismen freischalten. Die abwechslungsreichen Rennmodi für Racer und Cop machen eine Story weitestgehend überflüssig. Ganz neu ist das implementierte Crossplay, mit dem man sich online sogar über verschiedene Plattformen hinweg messen kann. Dieses Feature von Need For Speed: Hot Pursuit Remastered lässt sich aber auch deaktivieren. Ebenso wurde Autolog zum Vergleichen und Teilen der Erfolge neu hochgefahren und arbeitet wie im alten Titel. Hier kann man seine Erfolge und Rekorde teilen, Freunde auf dem Laufenden halten und diese auch herausfordern, den eigenen Rekord zu brechen. Komplett neue Inhalte oder Fahrzeuge sucht man allerdings vergebens. Die Fahrzeugauswahl ist zwar genau wie vor 10 Jahren, aber recht umfangreich und so gut wie jeden Flitzer gibt es auch in Polizeiuniform.

Need For Speed: Hot Pursuit Remastered
© Electronic Arts GmbH

Handling!

Die Fahrphysik bleibt unverändert. Sie kommt etwas zäh und schwammig rüber, lässt sich dennoch gut fahren und man gewöhnt sich schnell dran. Zusätzlich hat man im Vergleich zum alten Need For Speed: Hot Pursuit weniger mit Eingabeverzögerungen zu kämpfen. Auch die Steuerung ist auf das Wesentliche reduziert. So steht keine Lenkrad-Unterstützung zur Verfügung und eine manuelle Gangschaltung kann im Vergleich zu den aktuellen Arcade-Racern auch nicht umgestellt werden. Das Gameplay erinnert immer noch leicht an die alten Burnout-Teile. Hier wurden auch die bekannten Takedowns übernommen.

Auch interessant: Ghost of Tsushima – Ein Samurai in Ungnade

Optik & Sound

Ein wichtiges und tolles neues Feature von Need For Speed: Hot Pursuit Remastered, welches wir auf der PS4 Pro entdecken durften, sind die zwei verschiedenen Grafikmodi „Performance“ und „Qualität“. Man kann gleich sagen, dass sicher der „Performance“-Modus auf jeden Fall mehr lohnt. Bei der gespielten 1080p-Auflösung gibt es hier einen ordentlichen 60-FPS-Boost. Das lässt das Spiel bei schnellen Rennen superflüssig auftreten und macht dazu auch viel mehr Spaß. Der „Qualität“-Modus hingegen rendert die alten Texturen hoch und bleibt selbst bei 1080p auf 30fps hängen. Diesen kann man gerne bei freier Fahrt genießen. Für schnelle Rennen ist er nicht geeignet. Im Gesamtbild sieht der Need For Speed: Hot Pursuit Remastered aus wie sein Vorgänger, nur frischer und flüssiger. Die Möglichkeit, wie auf der PS3 mit dem PS-Eye sein eigenes Profilfoto im Spiel hochzuladen, wurde entfernt.

Einen kleinen Nostalgieflash bekommt man auch bei dem originalen Soundtrack. Leider wurde das Einbinden von eigener MP3-Musik, wie auf der PS3, entfernt. Es würde auf der PS4 so oder so nicht funktionieren. Die saftige Soundkulisse in Menü und Rennen entschädigt dafür etwas.

Need For Speed: Hot Pursuit Remastered Trailer

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Fazit: Spielspaß auch ohne große Erwartungen

Zu Beginn fragt man sich: „Macht es Sinn, einen 10 Jahre alten Arcade-Racer aufzuhübschen?“. Besonders bei der Erwartung, immer mit den neusten Fahrzeugen über den Asphalt donnern zu dürfen, wird man hier erstmal enttäuscht. Die Fahrzeugauswahl ist dieselbe, wie beim Release vor 10 Jahren. Nichtsdestotrotz dürfte der neue Titel alte Fans, Racingfreaks und Nichtkenner des Originals gleichermaßen mit seinem 10 Jahre alten Konzept, neu gebootetem Rennnetzwerk und flotterer Optik überzeugen. Fahrspaß bei Need For Speed: Hot Pursuit Remastered ist trotz weniger Neuerungen garantiert! Wer sich bei den aktuellen Preisen nicht sicher ist, wartet am besten die Preisentwicklung ab oder wartet, ob z.B. der Titel zufällig als monatliches Spiel für PS Plus rauskommt.

Release0611.2020
GenreArcaderacer
StudioCriterion Games
PublisherElectronic Arts
PlattformPC
Xbox One
PS4
Switch
PreisAb 28.66
Grafik
75 %
Gameplay
85 %
Technik
75 %
Handlung
70 %