ÜberWeihnachten Kritik – Kleiner Dreiteiler zur Einstimmung auf Weihnachten

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ÜberWeihnachten Kritik

Am 27. November startet auf Netflix eine dreiteilige Dramedy-Miniserie, die in Deutschland produziert und gedreht wurde. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir einen ähnlichen Dreiteiler auf Netflix, der uns auf das Fest der Liebe einstimmen konnte. Mit der Miniserie feiert der Komiker Luke Mockridge sein Schauspieldebüt. Warum wir die Serie gar nicht mal so schlecht fanden, erklären wir euch in unserer ÜberWeihnachten Kritik.

Inhaltsverzeichnis:


ÜberWeihnachten Handlung:

Basti ist mit seinen jungen Jahren seinem Traum von einer Musikerkarriere leider nur wenig näher gekommen. Gründe hierfür liegen nicht unbedingt in seinem Talent begraben, sondern auch in seiner Angst, dass sein Können vielleicht nicht ausreicht. Über die Weihnachtsfeiertage verlässt er seine Wahlheimat Berlin und besucht seine Familie in der Eifel. Doch dieses Weihnachtsfest scheint nicht so stimmungsvoll und perfekt zu werden, wie er sich das vorgestellt hatte. Auch Bastis Exfreundin ist mit von der Partie, aber dieses mal an der Seite seines Bruders. Seine Eltern verhalten sich ebenfalls merkwürdig und seine alten Kumpels scheinen sich auch verändert zu haben.

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ÜberWeihnachten Kritik:

Wir müssen zugeben, dass wir uns ein wenig gesträubt haben, bis wir der Serie ÜberWeihnachten eine ernsthafte Chance gaben. Das lag einerseits daran, dass bei uns die Einstimmung auf Weihnachten noch nicht wirklich gelingen möchte. Andererseits zählen wir uns nicht unbedingt zu großen Fans des Komikers Luke Mockridge. Umso mehr haben wir uns im Endeffekt gefreut nachdem wir einen Blick in die Miniserie gewagt haben. Sie schaffte es, trotz dieser seltsamen Vorweihnachtszeit uns ein wenig auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Außerdem sind wir nun vielleicht doch ein wenig überzeugt, was das Talent von Luke Mockridge anbelangt. Wir würden uns zwar immer noch nicht als Megafans bezeichnen, aber sollten wir ihn mal persönlich treffen, so würden wir ihm sagen, dass er bei ÜberWeihnachten einen soliden Job gemacht hatte.

Die Geschichte, die uns ÜberWeihnachten erzählt ist recht simpel. Ein junger Mann kehrt, wie so viele Menschen in dieser Zeit, nach Hause zurück um die Weihnachtsfeiertage mit seiner Familie zu verbringen. Wie das manch einer bestätigen kann, sind es gerade diese Tage im Jahr, die teilweise kurioser und stressiger kaum sein könnten. Doch im Endeffekt dreht sich alles um die Menschen, mit denen man diese Zeit verbringt. Und obwohl man sich vielleicht gar nicht so oft im Leben sieht, so kann Weihnachten einem manchmal ins Gedächtnis rufen, wie viel einem diese Personen dennoch bedeuten.

ÜberWeihnachten
©Netflix

ÜberWeihnachten erzählt keine Geschichte über Abenteuer, irre Wendungen oder seltsame Begebenheiten. Sie ist eine einfache Erzählung, mit der man sich aber gerade aus diesen Gründen, identifizieren kann. Und obwohl das Weihnachtsfest im Jahr 2020 inmitten einer globalen Pandemie etwas anders aussehen wird, als wir es gewohnt sind. So sind es vielleicht die kleinen aber feinen Traditionen, die man sich dennoch bewahren kann. Damit sprechen wir vielleicht nicht unbedingt von den großen Familie Zusammenkünften, aber vielleicht ist es ja eine kleine dreiteilige Geschichte auf Netflix, die die Menschen aktuell brauchen um ein besinnliches Gefühl, wie das der Weihnachtszeit, hervorzurufen. Dabei konzentriert sie sich zwar auf das Aufeinandertreffen der Familie, das Essen mit der Oma und das lang erwartete Wiedersehen mit Freunden, aber tief im Inneren geht es doch auch darum in schwierigen Zeit füreinander da zu sein, ob virtuell, telefonisch oder real. Und obwohl letzterer Faktor dieses Jahr vielleicht etwas zu kurz kommen mag, so zeigt uns diese Serie, dass Weihnachten nicht die einzige Zeit im Jahr sein sollte, in der wir uns besinnen sollten, auf was es im Leben wirklich ankommt.

Luke Mockridge ist schon seit einigen Jahren aus dem deutschen Showgeschäft nicht mehr wegzudenken. Viele lieben ihn und manche sind nur wenig von ihm begeistert. Obwohl die Schauspielerei für das junge Showtalent noch als Neuland bezeichnet werden kann, macht er seine Sache in der Netflix Miniserie ÜberWeihnachten ziemlich gut. Außerdem nimmt er in dem Dreiteiler ein wenig Abstand von seinem Steckenpferd Comedy. Das war einerseits ziemlich gewagt, andererseits konnte er so allerdings unter Beweis stellen, dass er mehr drauf hat, als manch einer ihm zutrauen würde. In dieser bescheidenen Geschichte wirkt er authentisch und passt perfekt zu seinem Charakter. Damit konnte er zumindest uns von dieser Serie überzeugen.

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Fazit:

Da wir nicht die größten Fans des Komikers und Entertainers Luke Mockridge sind, hielt sich unsere Vorfreude auf diese Miniserie etwas in Grenzen. Nichtsdestotrotz konnte sie uns dennoch mit ihrem Charme mitreißen. In unserer ÜberWeihnachten Kritik vergeben wir daher 3,5 von 5 Sterne.

ÜberWeihnachten Trailer

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ÜberWeihnachten Fakten

Release27.11.2020
GenreKomödie
ProduktionslandDeutschland
Episoden3
Länge44-50 Minuten
NetworkNetflix
BesetzungLuke Mockridge
Cristina do Rego
Johanna Gastdorf
Rudolf Kowalski
Carmen-Maja Antoni
Klaus Beleczko
ÜberWeihnachten