The Legend of Zelda: Breath of the Wild im Test – auch 3 Jahre später eines der besten Spiele

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild Test

Release feierte The Legend of Zelda: Breath of the Wild am 03. März 2017. Es wurde für Nintendo Wii U und Nintendo Switch veröffentlicht und konnte seither viele Spieler weltweit in Begeisterung stürzen.

Es war somit auch der erste Zelda Titel für die Switch. Eine Fortsetzung ist aktuell in der Entwicklung. Diese wurde während der E3 2019 überraschend angekündigt.

Gerüchten zufolge könnte Breath of the Wild 2 vielleicht schon zum Weihnachtsgeschäft 2021 erscheinen. Das bleibt aber vorerst abzuwarten, da Nintendo noch keinen konkreten Zeitrahmen angegeben hatte.

Wir haben Zelda auf der Switch, sowohl im Docking- als auch im Handheld-Modus gespielt und für euch ausgiebig getestet.

Auch 3 Jahre später zählt das Spiel definitiv zu unseren Gaming Highlights und reiht sich nahtlos in unsere Liste der besten Videospiele aller Zeiten ein. Warum? Das möchten wir euch hier in unserem The Legend of Zelda: Breath of the Wild Test erläutern.

Inhaltsverzeichnis:


Handlung

Auch für Zelda Neulinge ist Breath of the Wild ein schönes Spiel und unserer Meinung nach lohnenswert.

Die Handlung wird im Spiel innerhalb der Dialoge und Videosequenzen erklärt und ist somit auch einsteigerfreundlich integriert. 

Wir möchten nicht zu viel spoilern, daher beschränken wir uns hier nur auf die wichtigsten Aspekte der Handlung.

Wir spielen Link und erwachen aus einem hundertjährigen Schlaf, nachdem Hyrule von der Verheerung heimgesucht und zerstört wurde. 

Um die Bedrohung durch eine erneute Verheerung abzuwenden, müssen wir uns auf die Mission begeben, die vier verschiedenen Völker von Hyrule zu vereinen um uns gemeinsam mit ihnen den Gefahren und dem großen Gegner Ganon zu stellen.

Unterstützt werden wir dabei von einzelnen Zeitzeugen der damaligen Verheerung und von verschiedenen Personen, denen das Wohl des Königreichs Hyrule am Herzen liegt.

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Gameplay

Zuallererst wäre bei The Legend of Zelda: Breath of the Wild Test natürlich zu erwähnen, dass es sich um eine völlig frei zugängliche Open World handelt. 

Laut Nintendo könnte man das Größenverhältnis mit dem der Stadt Kyoto vergleichen. Gänzlich abgeneigt sind wir von dieser gigantischen Welt überhaupt nicht und haben uns natürlich riesig gefreut, die größte Spielwelt der Zelda Games zu erkunden.

Nicht nur die Welt an sich, auch hinsichtlich der Missionen wird dem Spieler die freie Wahl ermöglicht. Wir haben zwar unsere Hauptmissionen, die wir für das Fortschreiten der Handlung an sich erfüllen müssen. Jedoch warten auch unzählige Nebenmissionen und kleine Gimmicks auf den Spieler, die je nach Interesse natürlich auch viel Zeit beanspruchen können.

Beim Reisen durch die große Welt in Breath of the Wild setzt dieser Teil klassisch auf die Fortbewegung zu Fuß und zu Pferd. Eine Neuerung bieten nun allerdings die Schreine und Türme, die nach ihrem Abschluss auch zusätzlich als Schnellreise-Elemente fungieren. 

Neben diesen eher traditionellen Fortbewegungsmöglichkeiten, wurde auch ein Paragleiter hinzugefügt. Dieser trägt euch fortan sicher und komfortabel von hohen Berggipfeln wieder hinab ins Tal. Das führt uns zu einem weiteren neuen Feature in der Zelda-Reihe. Endlich können wir auch Abhänge und Berge hinaufklettern. Hierfür lohnt es sich dann aber die Ausdaueranzeige im Blick zu behalten und gegebenenfalls auch zu erweitern. Zu Beginn des Spiels ist gerade eure Ausdauer eher dürftig und kann euch zu dem ein oder anderen Game Over bringen. Auch das Wetter solltet ihr bezüglich eurer Kletterbegeisterung beachten. Bei Regen verliert ihr schnell den Halt und kommt so nicht an euer gewünschtes Ziel. 

The Legend of Zelda: Breath of the Wild
©Nintendo.

Wie bereits erwähnt findet ihr bei Breath of the Wild unterschiedliche Schreine, die man gerne auch als kleine Dungeons bezeichnen könnte. Die darin enthaltenen Rätsel erinnern stark daran, was es bedeutet ein Zelda Spiel zu spielen. Hier bleibt sich die Spielereihe einerseits treu, andererseits könnt ihr mit dem Abschließen der Schreine auch eure Lebensanzeige oder Ausdauer verbessern. Neben kleineren Rätseln bieten die Schreine aber auch etwas größere Herausforderungen, in denen ihr euer kämpferisches Können unter Beweis stellen müsst. Insgesamt befinden sich bei Breath of the Wild 120 Schreine in Hyrule. Schließt ihr alle ab, bekommt ihr einen speziellen Ausrüstungsgegenstand, den wir euch natürlich auch nicht spoilern möchten.

Was bei Breath of the Wild natürlich sofort ins Auge sticht, ist die schöne Darstellung des Spiels. Man setzt hier nicht auf fotorealistische Grafik. Man geht eher einen sehr künstlerischen Weg. Aber wer spielt schon Zelda nur aufgrund der beeindruckenden Grafik? Wir erwarten nichts anderes als eine schöne Spielatmosphäre, die voller Phantasie und künstlerischem Eigenwillen strotzt. Unseren Geschmack hatte es zumindest gut getroffen. 

Eine weitere Neuheit bietet uns das Kampfsystem. Obwohl hierbei die Steuerung bisweilen fast identisch zu vorherigen Teilen ist, so bietet es dennoch eine größere Auswahl. Mehr Waffen und Schilde können wir nun unser Eigen nennen und so natürlich auch ein wenig Abwechslung genießen. Nichtsdestotrotz können die Items schnell zerbrechen und wir müssen daher immer unsere Augen nach neuen Waffen offenhalten.


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Kritik

Durch die gigantische Open World bietet uns Breath of the Wild unzählige Freiheiten und Möglichkeiten. Rein theoretisch kann man so den Endkampf natürlich auch weit vorziehen, macht jedoch aufgrund der immer stärker werdenden Ausrüstung nur wenig Sinn. Als eingefleischte Zelda Fans können auch wir nicht genug von Hyrule bekommen und stehen einer solchen Entwicklung natürlich positiv gegenüber.

Mit der Einteilung von Breath in the Wild in die wichtigen Hauptmissionen und vielen kleinen Nebenquests hat Nintendo hier unseres Erachtens nach viel richtig gemacht. Natürlich ist das einerseits eine rein subjektive Einschätzung, da wir große Fans des Rollenspiel-Genres sind. Aber andererseits waren und sind die Zelda Spiele sehr an einen RPG-Charakter angelehnt. So war diese Einteilung und die dadurch hervorgebrachten unzähligen Möglichkeiten, Zeit mit diesem Zelda-Teil zu verbringen, eine logische Konsequenz. 

The Legend of Zelda: Breath of the Wild
©Nintendo.

Die Erweiterung der klassischen Fortbewegungsmittel um die Schnellreisefunktionen bietet einen erheblichen Vorteil für die ein oder anderen Nebenquest. Aber auch wenn ihr euch auch einfach mal nur kurz neu orientieren möchtet, könnt ihr euch jederzeit an einen hohen Aussichtsturm teleportieren lassen. Dieses Feature hat uns bei The Legend of Zelda: Breath of the Wild besonders gut gefallen und uns auch in vielen Situationen das Spielen erleichtert.

Auch der neu hinzugefügte Gleiter fanden wir nicht nur interessant, sondern möchten ihn auch in Zukunft nicht mehr missen. Durch die neue Funktion des Kletterns konnten wir endlich auch Höhen in Hyrule bereisen, die wir vorher so nicht sehen konnten. Der Gleiter eignet sich dann perfekt um auch zügig wieder ins Tal zu kommen. Wie im Abschnitt Gameplay bereits erwähnt, könnt ihr diese Berggipfel nun auch durch Klettern erglimmen. Hier zeigt sich allerdings auch, dass ihr bei Breath of the Wild viele atmosphärische Aspekte im Blick behalten müsst. Bei schlechtem Wetter kommt ihr mit dem Klettern oft nicht weit, was dem Spiel eine neue Facette der Authentizität mitgibt.

Auch zu den Schreinen können wir euch nur Positives berichten. Zelda ist allein schon wegen seiner vielen Rätsel und kleinen Nebenaufgaben immer ein großer Spielefavorit von uns gewesen. Dass nun auch weiterhin diese Aspekte integriert werden, finden wir richtig und waren auch sehr von der neuartigen Umsetzung angetan.

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Auch im Hinblick auf Atmosphäre und Design von Breath of the Wild können wir nicht meckern. Wir sind froh, dass die Zelda Spiele auch weiterhin ihr künstlerisches Design beibehalten. Auch der sehr zurückhaltende und teils beruhigende Sound macht aus diesem Zelda Teil ein wahres Kunstwerk, dem es an nichts mangelt. Gerade deswegen bietet das Spiel auch 3 Jahre nach Veröffentlichung immer noch viel Spaß. Während Games mit fotorealistischer Grafik oft nur wenige Jahre später, ziemlich mies aussehen könnten, zeichnet sich Breath of the Wild hier mit einem zeitlosen Design aus. 

Zum Schluss möchten wir auch das Kampfsystem loben. Obwohl es selbstverständlich für manchen Zelda Neuling erst noch gewöhnungsbedürftig sein kann, so hatten wir auch hier kaum Grund zur Beanstandung. Auch die Entwicklung hin zu einem, für Nintendo Verhältnisse, fortgeschrittenen Schwierigkeitsgrad, konnten wir nur begrüßen.


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Fazit des Tests:

Obwohl The Legend of Zelda: Breath of the Wild bereits vor 3 Jahren veröffentlicht wurde, ist es nach wie vor nicht nur spielbar, sondern immer noch unter den Top Games des Jahres. Gerade angesichts steigender Verkaufszahlen der Nintendo Switch können wir jedem nur raten, sich Breath of the Wild zu Gemüte zu führen. Auch für Zelda Neulinge können wir das Spiel empfehlen. Egal ob jung oder alt, groß oder klein, The Legend of Zelda ist und bleibt ein All-Time-Favorite unter den Videospielen. In unserem The Legend of Zelda: Breath of the Wild Test vergeben wir daher 5 von 5 Sterne.

Faken und Bewertung

Release16.11.2015
GenreAction-Adventure, Open-World
StudioNintendo Entertainment Planning & Development
PublisherNintendo
PlattformNintendo Switch
PreisAb 53,99€
The Legend of Zelda: Breath of the Wild